In einem Alter, in dem andere Spitzensportler schon längst nicht mehr aktiv sind, drehte er erst richtig auf. Christian Brandbeck, genannt "der Christel", aus Mainz-Kastel wurde mit 61 im Einer-Canadier in Schweden in der Altersklasse ab 50 Jahren zum erstenmal Weltmeister. Im Zweier-Canadier holte er mit 63 in Südafrika den zweiten und mit 64 in Ungarn den dritten Weltmeistertitel. Seine sportliche Karriere verlief ungewöhnlich. Er war zunächst Fußballspieler, bevor er sich als 18-Jähriger der "Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft 1880 e. V." anschloss und eine Erfolgsserie...
In einem Alter, in dem andere Spitzensportler schon längst nicht mehr aktiv sind, drehte er erst richtig auf. Christian Brandbeck, genannt "der Chris...
1855 kam auf dem Berg Harrl bei Bückeburg das kopflose Skelett eines kleinen Dinosauriers aus der Unterkreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren zum Vorschein. Der Fund wurde von Hermann von Meyer (1801-1869), dem bedeutendsten deutschen Wirbeltierpaläontologen des 19. Jahrhunderts, untersucht, 1857 wissenschaftlich beschrieben und Stenopelix ("Enges Becken") genannt. Über die schwierige Identifizierung dieses nur zwei Meter langen Pflanzenfressers berichtet das Buch "Stenopelix". Verfasser sind der Wissenschaftsautor Ernst Probst und der Paläontologe Raymund Windolf (1953-2010). Beide...
1855 kam auf dem Berg Harrl bei Bückeburg das kopflose Skelett eines kleinen Dinosauriers aus der Unterkreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren zum V...
Das 1869 nach einem Fundort in Frankreich bezeichnete Aurignacien vor etwa 40.000 bis 31.000 Jahren gilt in weiten Teilen von Europa als die älteste Kulturstufe der jüngeren Altsteinzeit. In diesem Abschnitt breitete sich der anatomisch moderne Mensch in West-, Mittel- und Osteuropa aus. Wegen unsicherer Datierungen findet man in der Literatur unterschiedliche Angaben über die Dauer des Aurignacien, die teilweise um Tausende von Jahren differieren. Die damaligen Jäger und Sammler wohnten in Zelten, Hütten, Halbhöhlen und in hellen Eingangsbereichen von Höhlen. Mit Wurfspeeren und...
Das 1869 nach einem Fundort in Frankreich bezeichnete Aurignacien vor etwa 40.000 bis 31.000 Jahren gilt in weiten Teilen von Europa als die älteste ...
Lange zurück reicht die Geschichte von Kostheim an der Mündung des Mains in den Rhein. Sie beginnt sicherlich bereits in der Jungsteinzeit vor rund 5000 Jahren, wenn nicht sogar noch früher, was seltene archäologische Funde beweisen. Reicher sind allerdings die Hinterlassenschaften aus der Römerzeit in den Jahrhunderten nach Christi Geburt. Im Mittelalter kamen Kaiser, Könige, Fürsten, Bischöfe und Ritter nach Kostheim. Auf der Insel Maaraue fand Pfingsten 1184 mit schätzungsweise 70.000 Besuchern das größte Fest statt, das man bis dahin in Deutschland feierte. In kriegerischen...
Lange zurück reicht die Geschichte von Kostheim an der Mündung des Mains in den Rhein. Sie beginnt sicherlich bereits in der Jungsteinzeit vor rund ...
Um die Blütezeit der eiszeitlichen Rentierjäger in Deutschland vor etwa 18.000 bis 14.000 Jahren geht es in dem Buch "Das Magdalénien" des Wissenschaftsautors Ernst Probst. In Südwestfrankreich existierte diese Kulturstufe der Altsteinzeit bereits vor rund 20.000 Jahren. Später verbreitete sich das Magdalénien auch auf der Iberischen Halbinsel und in Zentraleuropa. Die älteste Fundstelle aus dem Magdalénien in Deutschland ist rund 18.300 Jahre alt. Im Vergleich zur Gegenwart hielten sich im Magdalénien nur wenige Menschen im Gebiet von Deutschland auf. Die Zahl der gleichzeitig...
Um die Blütezeit der eiszeitlichen Rentierjäger in Deutschland vor etwa 18.000 bis 14.000 Jahren geht es in dem Buch "Das Magdalénien" des Wissensc...
Salzmünde-Schiepzig in Sachsen-Anhalt spielt in dem Buch "Die Salzmünder Kultur" eine wichtige Rolle. Denn dort lebten und starben in der Jungsteinzeit auf einer Hochfläche immer wieder Ackerbauern und Viehzüchter. Im vorliegenden Buch geht es um die erst 2014 benannte Kulturstufe Schiepziger Gruppe (etwa 4.200 bis 3.700 v. Chr.) und um die bereits 1938 aus der Taufe gehobene Salzmünder Kultur (etwa 3.700 bis 3.200 v. Chr.). Die Angehörigen der Schiepziger Gruppe und der Salzmünder Kultur praktizierten einen rätselhaften Totenkult, bei dem teilweise schon bestattete Menschen nach...
Salzmünde-Schiepzig in Sachsen-Anhalt spielt in dem Buch "Die Salzmünder Kultur" eine wichtige Rolle. Denn dort lebten und starben in der Jungstein...
Ein australisch-britischer Experte hielt sie für Missionare und Kupfermetallurgen aus Spanien. Andere Fachleute glaubten, sie seien aus Nordwestafrika, Portugal oder Ungarn gekommen. Ihre schnelle und weite Ausbreitung schrieb man ihren Reitpferden zu. Zwei deutsche Prähistoriker betrachteten sie als "reisige Bogenschützen". Ein weiterer Experte sprach von Nomaden. Gemeint sind die Angehörigen der Glockenbecher-Kultur, die von etwa 2.500 bis 2.200 v. Chr. in vielen Teilen Europas und in England sogar bis 1.800 v. Chr. existierten. Ihre Kultur ist nach einem Becher in Form einer...
Ein australisch-britischer Experte hielt sie für Missionare und Kupfermetallurgen aus Spanien. Andere Fachleute glaubten, sie seien aus Nordwestafrik...
Weshalb machte man sich die Mühe, auf Bergen und im Flachland mit Gräben, Wällen und Palisaden geschützte Siedlungen zu errichten? Musste man damals ständig Überfälle befürchten, bei denen Vorräte, Rinder und vielleicht sogar Frauen geraubt wurden? Aus welchem Grund hat man bis zu 25 Meter lange Steinkammergräber errichtet und darin im Laufe der Zeit bis zu mehr als 200 Verstorbene bestattet? Hat man an das Weiterleben im Jenseits geglaubt? Welche Aufgabe hatte das runde halbmetergroße "Seelenloch" am Eingang zu einer Grabkammer? Wie hat man die geheimnisvolle "Dolmengöttin" oder...
Weshalb machte man sich die Mühe, auf Bergen und im Flachland mit Gräben, Wällen und Palisaden geschützte Siedlungen zu errichten? Musste man dama...
Welchen Zweck hatten die mehr als 100 von unterbrochenen Gräben umgebenen Erdwerke von Frankreich bis Tschechien? Waren sie Burgen der Steinzeit, Häuptlingssitze, geschützte Marktplätze, Viehkräle, Kultbauten oder Versammlungsorte? Warum weisen so viele menschliche Skelettreste aus der Jungsteinzeit vor etwa 4.300 bis 3.500 v. Chr. Spuren von roher Gewalt und von Hundebissen auf? Hat man Leichname von Ackerbauern und Viehzüchtern damals zunächst ungeschützt und für Tiere zugänglich aufgebahrt, bevor man später einzelne Teile der Skelette in Gräben von Erdwerken deponierte? Weshalb...
Welchen Zweck hatten die mehr als 100 von unterbrochenen Gräben umgebenen Erdwerke von Frankreich bis Tschechien? Waren sie Burgen der Steinzeit, Hä...
Die Einzelgrab-Kultur steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Jene Kultur der Jungsteinzeit behauptete sich von etwa 2.800 bis 2.300 v. Chr. in Norddeutschland, Dänemark und Holland. Eigenartigerweise kennt man bisher mehr Gräber als Häuser oder Siedlungen. Jene Ackerbauern und Viehzüchter hielten vielleicht bereits Pferde als Haustiere, benutzten von Rindern gezogene Wagen mit Scheibenrädern und tranken Bier. Zum Fundgut aus Gräbern gehören oft tönerne Becher sowie Streitäxte mit Steinklinge und Holzschaft. Medizinmänner...
Die Einzelgrab-Kultur steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Jene Kultur der Jungsteinzeit be...