Bei Versuchsgrabungen in den Jahren 1936 und 1937 in der Gegend von Knöbling (Kreis Cham) barg der Studienrat Eugen Keßler aus Cham mehr als 1.000 jungsteinzeitliche Funde. Damit widerlegte er die damals herrschende Ansicht, der Oberpfälzer Wald und der Bayerische Wald seien in urgeschichtlicher Zeit nicht besiedelt gewesen. Auslöser seiner Untersuchungen war die Entdeckung von zwei Steinbeildepots beim Straßenerweiterungsbau zwischen Knöbling und Neuhaus im Jahre 1935 gewesen. Als der renommierte Münchner Prähistoriker Paul Reinecke davon erfuhr, schrieb er dem Bezirksamt Cham, in...
Bei Versuchsgrabungen in den Jahren 1936 und 1937 in der Gegend von Knöbling (Kreis Cham) barg der Studienrat Eugen Keßler aus Cham mehr als 1.000 j...
1911 fielen dem Oberlehrer Johann Pollinger aus Landshut beim Blick aus einem fahrenden Zug in der Gegend von Altheim in Niederbayern dunkle Stellen auf, die seine Neugier weckten. Auf dem fraglichen Gelände folgten erste Funde und 1914 eine umfangreiche archäologische Untersuchung. So begann die Entdeckungsgeschichte einer Kultur der Jungsteinzeit und Kupferzeit, die 1915 von dem Prähistoriker Paul Reinecke aus München erstmals benannt wurde. Mit der zwischen etwa 3.900 und 3.500 Jahren in Teilen von Bayern existierenden Altheimer Kultur und der gleichzeitigen Pollinger Gruppe befasst...
1911 fielen dem Oberlehrer Johann Pollinger aus Landshut beim Blick aus einem fahrenden Zug in der Gegend von Altheim in Niederbayern dunkle Stellen a...
Eine Kultur der Jungsteinzeit, deren Angehörige ihre Toten ausschließlich verbrannt und vermutlich die Sonne angebetet haben, steht im Mittelpunkt des Buches "Die Schönfelder Kultur". Diese Kultur existierte vor etwa 2.800 bis 2.200 v. Chr. im nördlichen Mitteldeutschland. Ihr Name ist von der Fundstelle Schönfeld (Kreis Stendal) nördlich Magdeburg in Sachsen-Anhalt abgeleitet, wo man bereits 1905 ein Gräberfeld erforscht hat. Durch die Brandbestattung grenzten sich die Schönfelder Leute bewusst von den Menschen aller benachbarten Kulturen ab, die ihre Verstorbenen meistens...
Eine Kultur der Jungsteinzeit, deren Angehörige ihre Toten ausschließlich verbrannt und vermutlich die Sonne angebetet haben, steht im Mittelpunkt d...
Um eine Kultur der Jungsteinzeit, die früher manches Rätsel aufgab, geht es in dem Buch "Die Schnurkeramiker in der Schweiz". Dabei handelt es sich um die Schnurkeramik, die zwischen etwa 2.800 und 2.400 v. Chr. weithin in Europa existierte. Ihr Name fußt darauf, dass ihre Tongefäße mit Schnurabdrücken verziert sind. Weil man von den Schnurkeramikern mehr Gräber als Siedlungen fand, hielt man sie für eingewanderte Steppennomaden. Wegen ihrer weit nach Osten reichenden Verbreitung wurden sie als erste bekannte Indogermanen fehlgedeutet. Seltsamerweise haben die Schnurkeramiker in der...
Um eine Kultur der Jungsteinzeit, die früher manches Rätsel aufgab, geht es in dem Buch "Die Schnurkeramiker in der Schweiz". Dabei handelt es sich ...
VorwortMit einer Kultur der Jungsteinzeit, die vor etwa 4.000 bis 3.500 v. Chr. in den Kantonen Basel, Zürich, Schaffhausen und Thurgau heimisch war, befasst sich das Buch "Die Pfyner Kultur in der Schweiz". Die Pfyner Ackerbauern und Viehzüchter siedelten an Seeufern und Mooren, säten und ernteten Getreide, kannten vielleicht schon Pflüge und Wagen mit Holzrädern, hielten vor allem Rinder als Haustiere, verlegten Holzbohlenwege in ihren Dörfern, stellten Tongefäße, Steinwerkzeuge und Kupfergeräte her. Ihr Bestattungswesen und ihre Religion sind weitgehend unerforscht. Aus einer...
VorwortMit einer Kultur der Jungsteinzeit, die vor etwa 4.000 bis 3.500 v. Chr. in den Kantonen Basel, Zürich, Schaffhausen und Thurgau heimisch war,...
Die Säbelzahnkatze Homotherium steht im Mittelpunkt des Buches "Der Menschenfresser". Dieses löwengroße Tier mit einer Schulterhöhe von ca. 1,10 Meter, einer Gesamtlänge von etwa 1,90 Metern und einem Gewicht bis zu 400 Kilogramm lebte im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren auch der Gegend von Wiesbaden. Knochen von Homotherium fand man 1950, 1960 und 1963 in den Mosbach-Sanden bei Wiesbaden. Bei jenen Sanden handelt es sich um Flussablagerungen des Ur-Rheins und Ur-Mains, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt sind. Die wahre Natur der im...
Die Säbelzahnkatze Homotherium steht im Mittelpunkt des Buches "Der Menschenfresser". Dieses löwengroße Tier mit einer Schulterhöhe von ca. 1,10 M...
Von den Urmenschen vor etwa 125.000 bis 40.000 Jahren im Gebiet von Österreich kennt man Lagerplätze in Höhlen und im Freiland. Man fand dort ihre Steinwerkzeuge und Jagdbeutereste, aber bisher keinen einzigen Knochen oder Zahn von ihnen selbst. Das Leben jener Jäger und Sammler wird in dem Buch "Das Moustérien in Österreich" des Wissenschaftsautors Ernst Probst geschildert. Bei den Menschen aus dem nach einem französischen Fundort benannten Moustérien handelte es sich um Neanderthaler. Der weltweit berühmteste Fund dieses Typs wurde 1856 im "Neanderthal" (mit "h") bei...
Von den Urmenschen vor etwa 125.000 bis 40.000 Jahren im Gebiet von Österreich kennt man Lagerplätze in Höhlen und im Freiland. Man fand dort ihre ...
Über bedeutende Funde von Frühmenschen und Altmenschen (Neanderthaler) wird oft noch Jahrzehnte nach ihrer Entdeckung gestritten. Das ist auch bei einem 1933 geborgenen Oberschädel aus Steinheim an der Murr und einem 1978 gefundenen Schädelrest aus Reilingen bei Schwetzingen der Fall. Die Verletzungsspuren an der linken Schläfenseite des Steinheimer Frauenschädels wurden von einem Teil der Anthropologen als Zeugnis für rituell motivierten Kannibalismus gedeutet. Ein renommierter Anthropologe dagegen meinte, die linke Schläfenseite könne durch einen großen Kiesel zerstört worden...
Über bedeutende Funde von Frühmenschen und Altmenschen (Neanderthaler) wird oft noch Jahrzehnte nach ihrer Entdeckung gestritten. Das ist auch bei e...
"Kastel in der Vorzeit" ist das Thema des gleichnamigen Buches von Ernst Probst und Doris Probst. Es befasst sich mit prähistorischen Funden aus der Jüngeren Steinzeit, Bronzezeit und Vorrömischen Eisenzeit, die man in der Gegend von Mainz-Kastel geborgen hat. Für die Anwesenheit von Jägern und Sammlern aus der Altsteinzeit (Frühmenschen oder Neandertaler) und Mittelsteinzeit liegen bisher noch keine Hinweise vor. Nach heutigem Wissensstand gehören ein tönerner Schöpflöffel und Steinwerkzeuge der jungsteinzeitlichen Michelsberger Kultur (etwa 4300 bis 3500 v. Chr.) zu den frühesten...
"Kastel in der Vorzeit" ist das Thema des gleichnamigen Buches von Ernst Probst und Doris Probst. Es befasst sich mit prähistorischen Funden aus der ...
Wie sein Wunschberuf zum Albtraum geriet, schildert der Wiesbadener Autor Ernst Probst in seinem Buch "Ein Journalistenleben". In der Volksschule schrieb er gerne Strafaufsätze. Als 13-Jähriger wollte er Reporter werden. Doch mit 14 begann er eine Schriftsetzer-Lehre. Mit 17 bis 22 Jahren arbeitete er als Schriftsetzer. Nach seinem Volontariat bei einer Tageszeitung war er mit 23 Lokalredakteur und mit 25 Politikredakteur. Danach fungierte er als verantwortlicher Redakteur für Sonderseiten, Aus aller Welt, Ratgeber/Leserbriefe und für eine Wochenendbeilage. Mit 55 Jahren endete sein...
Wie sein Wunschberuf zum Albtraum geriet, schildert der Wiesbadener Autor Ernst Probst in seinem Buch "Ein Journalistenleben". In der Volksschule schr...