Österreich gehörte einige Jahrtausende lang zum von Russland bis nach Frankreich reichenden Verbreitungsgebiet der für die Kulturstufe Gravettien der Altsteinzeit typischen üppigen Frauenfiguren ("Venusfiguren") aus Stein, Knochen oder Elfenbein. Als eines der bekanntesten Kunstwerke dieser Art gilt die 1908 am niederösterreichischen Fundort Willendorf II entdeckte steinerne "Venus von Willendorf". Aus derselben Kulturstufe stammt auch die 2005 in Niederösterreich gefundene Doppelbestattung von Säuglingen, die als "Zwillinge von Krems" für großes Aufsehen sorgten. Denn sie gilt...
Österreich gehörte einige Jahrtausende lang zum von Russland bis nach Frankreich reichenden Verbreitungsgebiet der für die Kulturstufe Gravettien d...
Vor rund 36.000 Jahren ließ ein Steinzeit-Mensch am Galgenberg von Stratzing bei Krems das älteste Kunstwerk Österreichs liegen. Dort entdeckte man 1988 die 7,20 Zentimeter hohe, aus grünem Gestein geschaffene Figur bei einer Ausgrabung der Prähistorikerin Christine Neugebauer-Maresch wieder. Der als grazile Tänzerin oder Jäger mit Keule gedeutete Sensationsfund wird in dem Buch "Mammmutjäger in Österreich" zusammen mit anderen Hinterlassenschaften aus der Kulturstufe Aurignacien beschrieben. Im Aurignacien vor etwa 40.000 bis 31.000 Jahren erschienen die ersten anatomisch modernen...
Vor rund 36.000 Jahren ließ ein Steinzeit-Mensch am Galgenberg von Stratzing bei Krems das älteste Kunstwerk Österreichs liegen. Dort entdeckte man...
Die Zeit der Rentierjäger zwischen etwa 15.000 und 12.000 v. Chr. wird in dem Buch "Das Magdalénien in der Schweiz" geschildert. In diesem Abschnitt des Eiszeitalters ist das Gebiet der Schweiz anfangs nur im Sommer von schätzungsweise 1.000 Jägern und Sammlern aufgesucht worden. Hinterlassenschaften jener Gäste fand man in Höhlen wie dem Kesslerloch, unter Felsdächern und im Freiland, wo sie Zelte oder Hütten errichteten. Die Jägergruppen kamen im Sommer aus Südfrankreich mit den Rentierherden in die Schweiz und zogen im Herbst mit ihnen zurück. Besonders eindrucksvoll sind ihre...
Die Zeit der Rentierjäger zwischen etwa 15.000 und 12.000 v. Chr. wird in dem Buch "Das Magdalénien in der Schweiz" geschildert. In diesem Abschnitt...
"Lass den Hund bellen, singen kann er nicht!" - "Nur ein dummer Hund jagt einem fliegenden Vogel nach". - "Von Katzen versteht man niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist". - Das sind einige der "Weisheiten und Torheiten über Hund und Katze", die im gleichnamigen Buch zu lesen sind. Gesammelt und herausgegeben wurden jene mehr als 400 Zitate von Doris Probst und Ernst Probst. Von beiden stammen auch die Gemeinschaftswerke "Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball" sowie "Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien". Doris Probst gab...
"Lass den Hund bellen, singen kann er nicht!" - "Nur ein dummer Hund jagt einem fliegenden Vogel nach". - "Von Katzen versteht man niemand etwas, der...
Die Neandertaler und ihre Zeit stehen im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches. Genau genommen sind es die sogenannten klassischen oder späten Neandertaler aus der nach einem französischen Fundort bezeichneten Kulturstufe Moustérien vor etwa 125.000 bis 40.000 Jahren. Benannt sind diese Urmenschen nach dem Neandertal bei Düsseldorf-Mettmann in Nordrhein-Westfalen. Dort haben zwei italienische Steinbrucharbeiter im August 1856 beim Abbau einer Grotte menschliche Skelettreste entdeckt, deren wahre Natur man zunächst nicht erkannte. Die klassischen oder späten Neandertaler waren bis zu 1,60...
Die Neandertaler und ihre Zeit stehen im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches. Genau genommen sind es die sogenannten klassischen oder späten Neander...
Die Säbelzahnkatze Homotherium steht im Mittelpunkt des Buches "Der Menschenfresser". Dieses löwengroße Tier mit einer Schulterhöhe von ca. 1,10 Meter, einer Gesamt-länge von etwa 1,90 Metern und einem Gewicht bis zu 400 Kilogramm lebte im Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren auch der Gegend von Wiesbaden. Knochen von Homotherium fand man 1950, 1960 und 1963 in den Mosbach-Sanden bei Wiesbaden. Bei jenen Sanden handelt es sich um Flussablagerungen des Ur-Rheins und Ur-Mains, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt sind. Die wahre Natur der im...
Die Säbelzahnkatze Homotherium steht im Mittelpunkt des Buches "Der Menschenfresser". Dieses löwengroße Tier mit einer Schulterhöhe von ca. 1,10 M...
Die Mosbach-Sande bei Wiesbaden sind das Thema des gleichnamigen Buches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannten Mosbach-Sande gelten als eine der bedeutendsten Fossilienfundstätten Europas. Dort hat man Knochen und Zähne zahlreicher Tiere aus dem Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren gefunden. Teilweise erinnert die Mosbacher Tierwelt aus einer Warmphase mit Löwen, Geparden, Hyänen, Flusspferden, Waldelefanten, Waldnashörnern und Affen an Verhältnisse wie in Afrika. Andererseits stammen...
Die Mosbach-Sande bei Wiesbaden sind das Thema des gleichnamigen Buches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Die nach dem ehemaligen Dorf...
Im Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren lebten in der Gegend von Wiesbaden mindestens zwei Nashorn-Arten mit jeweils zwei Hörnern. Eine davon war das zierliche Etruskische Nashorn (Stephanorhinus etruscus) mit einer Länge bis zu 2,50 Metern, einer maximalen Höhe von 1,60 Metern und einem Lebendgewicht von schätzungsweise 700 bis 800 Kilogramm. Bei dem anderen Rhinoceros handelte es sich um das merklich größere Kirchbergsche Nashorn (Stephanorhinus kirchbergensis) oder Waldnashorn mit einem rekonstruierten Körpergewicht von schätzungsweise 1.600 bis 2.900 Kilogramm. Reste dieser beiden...
Im Eiszeitalter vor etwa 600.000 Jahren lebten in der Gegend von Wiesbaden mindestens zwei Nashorn-Arten mit jeweils zwei Hörnern. Eine davon war das...
Im Eiszeitalter lebte in der Gegend von Wiesbaden ein Raubvogel, der merklich größer als ein heutiger Geier war. Das kleine Beweisstück hierfür wurde 1955 in Flussablagerungen entdeckt, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich als Mosbach-Sande bezeichnet werden. Bei dem erwähnten Beweis handelt es sich um ein 35 Millimeter langes unvollständig erhaltenes hinteres Zehenglied. 1977 erkannte eine Paläornithologin bei der Untersuchung von im Naturhistorischen Museum Mainz aufbewahrten Vogelfossilien aus den Mosbach-Sanden, dass das Zehenglied-Fragment von einem...
Im Eiszeitalter lebte in der Gegend von Wiesbaden ein Raubvogel, der merklich größer als ein heutiger Geier war. Das kleine Beweisstück hierfür wu...
1961 erwähnte der Weimarer Prähistoriker und Paläontologe Hans-Dietrich Kahlke in der Zeitschrift "Geologie" weitere 4 Arten von Säugetieren aus den Mosbach-Sanden bei Wiesbaden. Eine davon war der Hundsaffe Macaca sp. Der seltene Originalfund eines Oberkieferfragmentes mit Zähnen des Hundsaffen aus Mosbach wird im Frankfurter Senckenberg-Museum aufbewahrt. Der Text über jenes Tier im vorliegenden Buch "Der Hundsaffe von Wiesbaden" stammt aus dem Buch "Wiesbaden vor 600.000 Jahren". Darin werden unter anderem auch umstrittene Hinterlassenschaften von Frühmenschen aus den...
1961 erwähnte der Weimarer Prähistoriker und Paläontologe Hans-Dietrich Kahlke in der Zeitschrift "Geologie" weitere 4 Arten von Säugetieren aus d...