Die Mittelsteinzeit in Schleswig-Holstein, Mecklenburg und im nördlichen Brandenburg steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Mit nur rund 3.000 Jahren war dieser Abschnitt der Steinzeit von etwa 8.000 bis 5.000 v. Chr. viel kürzer als die vorhergehende Altsteinzeit, die beispielsweise in Deutschland fast eine Million Jahre dauerte. Damals herrschte bereits die Nacheiszeit (Holozän), in der die Tierwelt mit Rothirschen und Rehen weitgehend der heutigen ähnelte. Mammute, Fellnashörner und Höhlenbären waren schon ausgestorben. Die...
Die Mittelsteinzeit in Schleswig-Holstein, Mecklenburg und im nördlichen Brandenburg steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches des Wiesbadener Wi...
Im Oktober 1998 entdeckte der Geologe Friedrich Albat, ein Mitarbeiter des "Westfälischen Museums für Naturkunde" (Münster), in einem Steinbruch des Wiehengebirges im Ortsteil Haddenhausen von Minden (Nordrhein-Westfalen) riesige Zähne. Bei anschließenden Grabungen bis Oktober 2001 unter Leitung des Paläontologen Klaus-Peter Lanser barg man Teile des Schädels, einige Wirbel, Rippen und Extremitätenknochen eines imposanten Raubdinosauriers. Der spektakuläre Fund wurde von den Medien als "Monster von Minden" bezeichnet. Die wissenschaftliche Untersuchung der fossilen Knochen und Zähne...
Im Oktober 1998 entdeckte der Geologe Friedrich Albat, ein Mitarbeiter des "Westfälischen Museums für Naturkunde" (Münster), in einem Steinbruch de...
Hippos in Deutschland aus der Zeit vor etwa 1 Million bis 30.000 Jahren sind das Thema des gleichnamigen Buches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Flusspferde lebten in Warmphasen des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters an und in Flüssen. Knochen und Zähne dieser Kolosse entdeckte man in Ablagerungen der Ur-Werra, des Ur-Mains, des Ur-Rheins und des Ur-Neckars. Aus den Mosbach-Sanden bei Wies-baden war bereits 1841 ein Flusspferd-Fund bekannt. Diese Fossilienfundstelle ist nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt. Sie gilt...
Hippos in Deutschland aus der Zeit vor etwa 1 Million bis 30.000 Jahren sind das Thema des gleichnamigen Buches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Er...
In Niedersachsen haben in der Jurazeit (etwa 201 bis 145 Millionen Jahre) und in der Kreidezeit (etwa 145 bis 65 Millionen Jahre) pflanzen- und fleischfressende Dinosaurier imposante Fußabdrücke und bis zu 100 Meter lange Fährten hinterlassen. Die eindrucksvollsten runden bis ovalen Trittsiegel von bis zu 30 Meter langen Elefantenfußdinosauriern waren 1,30 Meter groß. Der größte Fußabdruck, den ein bis zu 10 Meter langer Raubdinosaurier in Niedersachsen hinterlassen hat, misst 73 Zentimeter. Was man aus Trittsiegeln und Fährten herauslesen kann, schildert das Buch "Dinosaurierspuren...
In Niedersachsen haben in der Jurazeit (etwa 201 bis 145 Millionen Jahre) und in der Kreidezeit (etwa 145 bis 65 Millionen Jahre) pflanzen- und fleisc...
1993 faszinierte der Abenteuerfilm "Jurassic Park" von Steven Spielberg massenhaft Kinobesucher/innen in aller Welt. Damals erschien auch das Buch "Dinosaurier in Deutschland" des Wissenschaftsautors Ernst Probst und des Paläontologen Raymund Windolf (1953-2010). Aus diesem Werk stammt der überarbeitete Text "Nehden: Die Karstgruft der Leguanzähner", der im vorliegenden Buch erneut veröffentlicht wird. Darin geht es um Ausgrabungen im nordrhein-westfälischen Steinbruch von Nehden bei Brilon, bei denen man zwischen 1979 und 1982 fossile Knochen von etwa 15 bis 20 pflanzenfressenden...
1993 faszinierte der Abenteuerfilm "Jurassic Park" von Steven Spielberg massenhaft Kinobesucher/innen in aller Welt. Damals erschien auch das Buch "D...
Um die zufällige Entdeckung, intensive Erforschung und dankenswerte Erhaltung der bedeutendsten Dinosaurierfährten in Deutschland geht es in dem Buch "Münchehagen: Riesendinosaurier am Strand". Dieser sensationelle Fund in einem niedersächsischen Steinbruch bei Bad Rehburg glückte 1979 dem Geologen Franz-Jürgen Harms. Als er dort auf der Erdoberfläche merkwürdige Hohlformen bemerkte, identifizierte er sie rasch als Fußabdrücke elefantenfüßiger "Dinos". Diese imposanten Fußstapfen stammen aus der Unterkreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren. Es ist ein Glücksfall für die...
Um die zufällige Entdeckung, intensive Erforschung und dankenswerte Erhaltung der bedeutendsten Dinosaurierfährten in Deutschland geht es in dem Buc...
VorwortEin Sensationsfund glückte im Frühjahr 1909 in einem Steinbruch am Nordhang des Strombergs bei Pfaffenhofen in Württemberg. Auf drei Gesteinsblöcken prangten zwei Köpfe, eine Hand und andere Skelettreste von Tieren aus der Obertriaszeit vor mehr als 215 Millionen Jahren. 1913 schrieb der Stuttgarter Paläontologe Eberhard Fraas diese Knochen einem schätzungsweise 75 Zentimeter langen Raubdinosaurier zu, den er Procompsognathus triassicus nannte. Zu deutsch heißt dies "Der aus der Triaszeit stammende Vorläufer von Compsognathus". Der ungefähr 70 Zentimeter lange...
VorwortEin Sensationsfund glückte im Frühjahr 1909 in einem Steinbruch am Nordhang des Strombergs bei Pfaffenhofen in Württemberg. Auf drei Gestein...
1982 soll erstmals in Deutschland der Rest eines Dinosauriers aus der Mitteljurazeit entdeckt worden sein. Der ungefähr 165 Millionen Jahre alte Fund glückte angeblich im Steinbruch Störmer im Wiehengebirge im nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke. Im Frühjahr 1986 identifizierte ein deutscher Paläontologe das vermeintlich seltene Fossil als Stachel eines Plattendinosauriers. 1996 war in einer von vier deutschen Autoren veröffentlichten Publikation von einem Stegosaurier ähnlich wie Lexovisaurus die Rede. Doch 2010 entlarvte der schottische Paläontologe Jeff Liston diesen...
1982 soll erstmals in Deutschland der Rest eines Dinosauriers aus der Mitteljurazeit entdeckt worden sein. Der ungefähr 165 Millionen Jahre alte Fund...
Die Geschichte des jungen Mannes, der mit 18 Jahren von Kastel am Rhein nach St. Louis am Mississippi auswanderte, klingt wie ein modernes Märchen. Von den 22 Kindern seines Vaters war er das Vorletzte. Bereits mit vier verlor er seine Mutter, mit zwölf seinen Vater. 1857 putzte der im Flusshandel tätige elternlose Deutsche in Amerika zeitweise noch Fenster und Fußböden. 1859 wurde er Teilhaber und 1865 Besitzer einer Großhandelsfirma. Seinen größten Erfolg feierte er als Lenker und Miteigentümer der Brauerei seines Schwiegervaters Eberhard Anheuser, die er ab 1864 zur größten in...
Die Geschichte des jungen Mannes, der mit 18 Jahren von Kastel am Rhein nach St. Louis am Mississippi auswanderte, klingt wie ein modernes Märchen. V...
Eine Kulturstufe der Altsteinzeit, die vor etwa 35.000 bis 24.000 Jahren von Spanien bis nach Sibirien verbreitet war, steht im Mittelpunkt des E-Books "Das Gravettien". Zelte, Hütten, Halbhöhlen und Höhlen dienten den Gravettien-Leuten als Unterkünfte. Die damaligen Jäger haben vor allem Mammute, Rentiere und Wildpferde mit Wurfspeeren erlegt. Sie trugen verzierte Pelzmützen, lederne Jacken, Hosen und Schuhe wie Indianer. Ihre Schmuckstücke bestanden aus Schneckengehäusen, Tierknochen und -zähnen sowie Mammutelfenbein. Rätsel geben ihre "Venusfiguren" auf, die nackte und füllige...
Eine Kulturstufe der Altsteinzeit, die vor etwa 35.000 bis 24.000 Jahren von Spanien bis nach Sibirien verbreitet war, steht im Mittelpunkt des E-Book...