Hume selbst hält diese Schrift (1751), die inhaltlich eine Neufassung des 3. Buches des Traktats (Über Moral) darstellt, in seinen autobiographischen Aufzeichnungen für "unvergleichlich viel besser" als alle seine anderen Schriften. Wohl deshalb, weil er hier vollbringt, was dort nur gefordert wurde: die strikte Loslösung der Ethik von der Anthropologie. Nicht ein zum Wesen des Menschen gehörender "moral sense", sondern die "utility" (Nützlichkeit) einer Tugend oder Eigenschaft - für das Wohl der anderen sowohl als auch des eigenen - wird jetzt von Hume als das eigentliche Kriterium...
Hume selbst hält diese Schrift (1751), die inhaltlich eine Neufassung des 3. Buches des Traktats (Über Moral) darstellt, in seinen autobiographische...
In den Fnf Vorlesungen von 1907 entfaltet Husserl erstmals den bestimmten Begriff der phnomenologischen Reduktion, d. h. der methodischen Eingrenzung der philosophischen Erkenntnis auf die Tatsachen des Bewutseins, die Phnomene. In der radikalen Abkehr von der natrlichen Einstellung der Objekt-Erkenntnis, die den Kreis des Bewutseins bersteigt, und der Rckkehr zu den Selbstgegebenheiten des Bewutseins sieht Husserl das neue Fundament der Philosophie als einer strengen Wissenschaft.
In den Fnf Vorlesungen von 1907 entfaltet Husserl erstmals den bestimmten Begriff der phnomenologischen Reduktion, d. h. der methodischen Eingrenzung ...
In den Texten aus dem Nachlass, die in dieser Studienausgabe vereinigt sind, kommt es wesentlich darauf an, unterschiedliche Phanomene des Vergegenwartigens gegenuber dem Wahrnehmen auf der Grundlage reflexiver Bewusstseinsanalyse explizit zur Klarheit zu bringen. In einem weiten Wortgebrauch fasst Husserl Phantasie oft ganz allgemein als "das als Vergegenwartigung charakterisierte Bewusstsein"; oder wie er auch sagt: "Zum Wesen der Phantasie gehort das Nichtgegenwartigkeits-Bewusstsein. Wir leben in einer Gegenwart, wir haben ein Blickfeld der Wahrnehmung, aber daneben haben wir...
In den Texten aus dem Nachlass, die in dieser Studienausgabe vereinigt sind, kommt es wesentlich darauf an, unterschiedliche Phanomene des Vergegenwar...
Kants Anthropologie (1798) galt lange als eine blo popularphilosophische Schrift von allenfalls propdeutischem Wert. Dabei erfllt sich die Leistung der Anthropologie keineswegs nur in einer vorphilosophischen Verstndigung ber das theoretische und praktische Vermgen des Menschen. Nur die anthropologische Reflexion verleiht Gewiheit, da der Mensch sein eigener letzter Zweck ist. Dies gibt dem Leben seinen Sinn.
Kants Anthropologie (1798) galt lange als eine blo popularphilosophische Schrift von allenfalls propdeutischem Wert. Dabei erfllt sich die Leistung de...
In den drei kurzen Abhandlungen dieser 1798 erschienenen Schrift errtert Kant das Verhltnis der traditionell als untere Fakultt angesehenen Philosophie zu den drei oberen Fakultten Theologie, Jura und Medizin.Der revolutionre Moment der Errterung liegt darin, da Kant allein der philosphischen Fakultt die uneingeschrnkte Freiheit in Forschung und Lehre zuschreibt sowie die Fhigkeit zur Kritik der eigenen theoretischen Voraussetzungen und jener der oberen Fakultten.
In den drei kurzen Abhandlungen dieser 1798 erschienenen Schrift errtert Kant das Verhltnis der traditionell als untere Fakultt angesehenen Philosophi...
Im ersten Hauptteil widmet sich Kant der sthetischen Beurteilung der Zweckmigkeit der Formen der Natur fr unsere Erkenntnisvermgen. Im zweiten Hauptteil errtert er die Frage, inwieweit wir der Natur selbst eine objektive Zweckmigkeit ihrer Formen zuschreiben knnen. Im Zentrum stehen dabei die Begriffe des Naturzwecks und der sich selbst organisierenden Wesen. Auf eine teleologische Beurteilung der Natur kann dort nicht verzichtet werden, wo wir die Form des Gegenstandes durch den Naturmechanismus nicht erklren knnen.
Im ersten Hauptteil widmet sich Kant der sthetischen Beurteilung der Zweckmigkeit der Formen der Natur fr unsere Erkenntnisvermgen. Im zweiten Hauptte...
Kants Kritik der praktischen Vernunft hat bis auf den heutigen Tag den Rang eines herausragenden Grundwerks zur Begrndung einer rational begrndeten und damit allgemein verbindlichen Ethik.
Kants Kritik der praktischen Vernunft hat bis auf den heutigen Tag den Rang eines herausragenden Grundwerks zur Begrndung einer rational begrndeten un...
Kein Geringerer als Arthur Schopenhauer beurteilte Kants Prolegomena als die "schönste und faßlichste aller Kantischen Hauptschriften, welche viel zu wenig gelesen wird, da sie doch das Studium seiner Philosophie außerordentlich erleichtert".§§Die Prolegomena von 1783 sind eine Kurzfassung der "Kritik der reinen Vernunft", deren Plan und Ergebnisse sie übersichtlich darstellen sollen. In Umkehrung der Methode der Kritik - statt der synthetischen Lehrart wird nun die analytische befolgt - nimmt Kant unter der Leitfrage "Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?" eine Inhalts-,...
Kein Geringerer als Arthur Schopenhauer beurteilte Kants Prolegomena als die "schönste und faßlichste aller Kantischen Hauptschriften, welche viel z...
Dieser Band enthält - neben der im Titel geführten Abhandlung von 1784 - die kleinen, aber bedeutenden Schriften Kants zur Politik und Geschichtsphilosophie aus der Berlinischen Monatsschrift. In ihnen wollte der Königsberger Philosoph seinen Lesern aufzeigen, daß jeder Einzelne aufgerufen sei, der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu entrinnen und sich künftig aus freiem Mut für die Errichtung eines gesellschaftlichen Statuts einzusetzen, in welchem niemand mehr aufgrund seiner Herkunft benachteiligt oder bevorzugt werden könne. - Inhalt: Idee zu einer allgemeinen Geschichte in...
Dieser Band enthält - neben der im Titel geführten Abhandlung von 1784 - die kleinen, aber bedeutenden Schriften Kants zur Politik und Geschichtsphi...
In der berühmten Schrift Über den Gemeinspruch . (1793) verteidigt und erläutert Kant in gemeinverständlicher Form den Sinn und die Praktikabilität einer auf das Prinzip des "Kategorischen Imperatives" gestützten Handlungslehre gegen die zeitgenössischen Einwände, denen seine praktische Philosophie ausgesetzt war. In dem noch berühmteren Traktat Zum ewigen Frieden (1795) entwirft er auf der Grundlage seiner Moralphilosophie ein Modell zur dauerhaften Sicherung des Friedens unter den Völkern, das noch heute Hoffnungen nährt und Maßstäbe setzt.§Für die Textherstellung wurde...
In der berühmten Schrift Über den Gemeinspruch . (1793) verteidigt und erläutert Kant in gemeinverständlicher Form den Sinn und die PraktikabilitÃ...