Werner Jansen (1890-1943) ist heute nahezu unbekannt, doch er war seit 1916 einer der erfolgreichsten Schriftsteller. Er schrieb 11 Romane und gab 22 Bucher heraus. Seine Romane erreichten eine Gesamtauflagenhohe von uber 700.000 und avancierten zur Pflichtlekture in den Schulen. Jansens Einfluss grundete sich jedoch nicht nur auf sein literarisches Werk, sondern er hatte ab 1933 als Medizinprofessor, Vizeprasident bei der DFG und Waffen-SS-Offizier eine wichtige Position in der Kultur- und Forschungspolitik des Nationalsozialismus inne. Erstmals wird in diesem Band das Leben und die Karriere...
Werner Jansen (1890-1943) ist heute nahezu unbekannt, doch er war seit 1916 einer der erfolgreichsten Schriftsteller. Er schrieb 11 Romane und gab 22 ...
In hermeneutischer Herangehensweise werden in diesem Band die Bedeutungsmuster in Kafkas Erzahlungen freigelegt und deren Zusammenhange hergestellt, was zu erstaunlichen Ergebnissen fuhrt. Nach Kafka ist der Sundenfall selbst auf das ausweglos determinierte irdische Dasein zuruckzufuhren, was eine Umkehrung biblischer Glaubenswerte nach sich zieht: Nicht der Mensch hat sich einst an der gottlichen Ordnung versundigt, sondern der Schopfer an seinen Kreaturen selbst. Entbehren die Sundenfall-Konfigurationen in den Romanen allegorischer Qualitat, so liegen in den Erzahlungen Die...
In hermeneutischer Herangehensweise werden in diesem Band die Bedeutungsmuster in Kafkas Erzahlungen freigelegt und deren Zusammenhange hergestellt, w...
Unter dem Aspekt der Performanz wird Literatur als ein Medium verstanden, das sich in Texten aktualisiert und in Kontexten diversifiziert, indem es sich stets aufs Neue mit Bedeutung und Sinn aufladt und verwandelt. Gezeigt wird in dieser Arbeit, dass die Romane von Wielands Geschichte des Agathon, Moritz Anton Reiser und Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre den Gedanken einer asthetischen Autonomie implizierten, die wesentlich auf dem Prinzip der Performanz beruht. Uberdies werden aus der fruhromantischen Sicht Novalis Heinrich von Ofterdingen und Friedrich...
Unter dem Aspekt der Performanz wird Literatur als ein Medium verstanden, das sich in Texten aktualisiert und in Kontexten diversifiziert, indem es si...
Wie klingt es, wenn niederdeutsche Volkserzahler im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert Marchen aus Buchern auf plattdeutsch nacherzahlen? Dieser Frage geht Annemarie Zorger anhand der Analyse von 44 wortlichen Transkripten solcher Marchenerzahlungen nach. Differenziert, behutsam und zuweilen humorvoll zeichnet sie nach, wie Buchmarchen (z.B. von Bechstein, Grimm oder E.M. Arndt) damals von Kuhknechten, Tagelohnern und Dienstmadchen nacherzahlt wurden. Anhand vieler Beispiele zeigt sie, dass diese Volkserzahlungen einen eigenen Stil hatten: zielstrebig, handlungsorientiert, unsentimental und...
Wie klingt es, wenn niederdeutsche Volkserzahler im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert Marchen aus Buchern auf plattdeutsch nacherzahlen? Dieser Frag...
Uber Sprechakte reden bedeutet fur Sprechakttheoretiker in der Regel uber Illokutionen reden. Seltsamerweise, denn sprechend zu wirken ist der wesentliche Antrieb fur verbale Kommunikation. Eine der interessantesten Fragen durfte doch wohl sein, wie Sprechende es schaffen, vermittels des Gesprochenen so zu wirken, wie sie wirken. Welches Bewirkungspotential haben Ausserungen? Um diese Frage beantworten zu konnen, muss man wissen, welche Wirkungen uberhaupt erzielt werden konnen. Dieses Wissen hat sich im Sprachschatz sedimentiert. Die grosse Anzahl einfacher Verben wie...
Uber Sprechakte reden bedeutet fur Sprechakttheoretiker in der Regel uber Illokutionen reden. Seltsamerweise, denn sprechend zu wirken i...
Die Autorin verfolgt mit ihrem Werk die Fragestellung, wie sich die Konstruktion der Femme fatale in einem Zeitraum von 30 Jahren, zwischen Fin de siecle und Weimarer Republik, geandert hat. Jenseits einseitiger motivgeschichtlicher, textimmanenter, psychoanalytischer und auch aktueller gendertheoretischer Vorgehensweisen wahlt sie einen diskursiven Zugang, in dem sie die Femme fatale als Kunst- und Alltagsmythos begreift, den sie in das Spannungsfeld kultursoziologischer, politischer und literaturgeschichtlicher Entstehungs- und Wirkungskonzepte innerhalb der europaischen Moderne des 19. und...
Die Autorin verfolgt mit ihrem Werk die Fragestellung, wie sich die Konstruktion der Femme fatale in einem Zeitraum von 30 Jahren, zwischen Fin de sie...