Die Autorin verfolgt mit ihrem Werk die Fragestellung, wie sich die Konstruktion der Femme fatale in einem Zeitraum von 30 Jahren, zwischen Fin de siecle und Weimarer Republik, geandert hat. Jenseits einseitiger motivgeschichtlicher, textimmanenter, psychoanalytischer und auch aktueller gendertheoretischer Vorgehensweisen wahlt sie einen diskursiven Zugang, in dem sie die Femme fatale als Kunst- und Alltagsmythos begreift, den sie in das Spannungsfeld kultursoziologischer, politischer und literaturgeschichtlicher Entstehungs- und Wirkungskonzepte innerhalb der europaischen Moderne des 19. und...
Die Autorin verfolgt mit ihrem Werk die Fragestellung, wie sich die Konstruktion der Femme fatale in einem Zeitraum von 30 Jahren, zwischen Fin de sie...