ISBN-13: 9783935877770 / Niemiecki / Miękka / 2003 / 148 str.
Seit Beginn seiner literarischen Tatigkeit stellt sich Michael Groimeier in seinen Texten immer wieder Charons Blick, der Beschaftigung mit dem eigenen Tod. Mit diesem Band legt er nun die Summe dieser lebenslangen Auseinandersetzung vor, eine Auswahl an Gedichten aus vierzig Jahren dichterischen Schaffens. Das Werden und Vergehen der Natur dient Groimeier als Spiegelbild menschlicher Verganglichkeit. Eindringlich beschreibt er das Sterben als Einswerden mit der Natur, als Ruckkehr und Eingebundensein in ihren Kreislauf. Bei aller Phantasie um das Sterben ist gleichwohl die Lust am Leben zu verspuren. Groimeiers Gedichte sind sinnlich-elegisch und sie sind Naturmagie. Sie enthalten mythologische, pantheistische, ebenso christliche Elemente. Rupert Schutzbach in der Zeitschrift Offentliche Bibliotheken in Bayern.