Zeit seines Lebens hat sich Michael Groimeier neben seiner Tatigkeit als Lyriker und Erzahler auch mit dem japanischen Haiku beschaftigt und, wie ihm japanische Germanisten und Haijin bestatigen, zu einem eigenen deutschen Haiku-Stil gefunden. Nun, nach siebzig Lebens- und funfzig Dichterjahren, legt er in diesem Band neben einer Auswahl aus seinen bisher acht Haiku-Buchern vorwiegend neue Haiku vor. Michael Groimeier gilt seit langem als bedeutender Autor von Haiku wie auch als kongenialer Nachdichter dieser japanischen Dreizeiler; sogar im Ursprungsland des Haiku hat er ehrende Anerkennung...
Zeit seines Lebens hat sich Michael Groimeier neben seiner Tatigkeit als Lyriker und Erzahler auch mit dem japanischen Haiku beschaftigt und, wie ihm ...
Michael Groimeier wahnt das wirkliche Leben im Traum, in dem Unwirkliches wahr wird: Die Kindheit kehrt zuruck, dem Kind gelingt es, wie ein Vogel zu fliegen, der tote Vater kommt zu Besuch, um mit dem Sohn Nusse zu knacken, das Flugelrecken des Todesengels erweist sich als neckisches Spiel.
Michael Groimeier wahnt das wirkliche Leben im Traum, in dem Unwirkliches wahr wird: Die Kindheit kehrt zuruck, dem Kind gelingt es, wie ein Vogel zu ...
Michael Groimeier hat sich vom Beginn seiner literarischen Tatigkeit an mit dem Sterben, mit dem Tod beschaftigt. Diese Thematik zieht sich wie ein roter Faden durch den Gedichtband des in Dachau lebenden Lyrikers. Die Tiefe der Empfindung druckt sich in einfacher, klarer Sprache aus, Natureindrucke und Bilder aus der Natur werden zu Metaphern menschlichen Daseins. Michael Groimeier eignet eine geradezu vegetative Fuhlsamkeit fur die Natur. Er spurt ihre Seele; der beseelten Natur sich nahernd, spurt er das eigne pulsierende Leben. Natur und Mensch sind fur G. nicht getrennt, wohl aber - und...
Michael Groimeier hat sich vom Beginn seiner literarischen Tatigkeit an mit dem Sterben, mit dem Tod beschaftigt. Diese Thematik zieht sich wie ein ro...
Seit Beginn seiner literarischen Tatigkeit stellt sich Michael Groimeier in seinen Texten immer wieder Charons Blick, der Beschaftigung mit dem eigenen Tod. Mit diesem Band legt er nun die Summe dieser lebenslangen Auseinandersetzung vor, eine Auswahl an Gedichten aus vierzig Jahren dichterischen Schaffens. Das Werden und Vergehen der Natur dient Groimeier als Spiegelbild menschlicher Verganglichkeit. Eindringlich beschreibt er das Sterben als Einswerden mit der Natur, als Ruckkehr und Eingebundensein in ihren Kreislauf. Bei aller Phantasie um das Sterben ist gleichwohl die Lust am Leben zu...
Seit Beginn seiner literarischen Tatigkeit stellt sich Michael Groimeier in seinen Texten immer wieder Charons Blick, der Beschaftigung mit dem eigene...