ISBN-13: 9783640105236 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Christian-Albrechts-Universitat Kiel, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es soll versucht werden Hoffmanns serapiontische Erzahlweise als poetologisches Prinzip typologisch zu betrachten und zu analysieren. Das dichotome Konstrukt des Serapiontischen-Prinzips, setzt die Kenntnis des Individuums voraus, dass die sie umgebende Wirklichkeit aus zwei konstituierenden Momenten besteht; der Fantasie und der Realitat, dem Innen und dem Auen. Es soll anhand exemplarischer Beispiele aus Hoffmanns Portefeuille versucht werden, dieses integrative Prinzip bzw. dichotome Modell, das Hoffmann mit seinem kunstlerischen Prinzip liefert sichtbar zu machen. Hoffmanns fruhromantischer Aversion gegen die Wirklichkeit stellt er das Serapiontische-Prinzip, als eine duale Sicht des Dinges entgegen, in der er seine Vorliebe fur das Fantastische unablosbar mit dem Wirklichen verbindet. Er pladiert also fur eine Einheit von auerer und innerer Welt, die durch die Kunst hergestellt werden konne und sich in der Dualitat zwischen Fantasie und Wirklichkeit und deren integrativer Kraft im Sein des Individuums abbilde.