Trauma has become a hotly contested topic in literary studies. But interest in trauma is not new; its roots extend to the Romantic period, when novelists and the first psychiatrists influenced each others' investigations of the "wounded mind." This book looks back to these early attempts to understand trauma, reading a selection of Romantic novels in dialogue with Romantic and contemporary psychiatry. It then carries that dialogue forward to postmodern fiction, examining further how empirical approaches can deepen our theorizations of trauma. Within an interdisciplinary framework, this study...
Trauma has become a hotly contested topic in literary studies. But interest in trauma is not new; its roots extend to the Romantic period, when noveli...
Daniel Defoe's work displays a keen interest in stories of supernatural encounters. After considering how one might prove supernatural occurrences and whether one can trust eyewitness accounts, Defoe demonstrates that more is at stake. Like his contemporaries, Defoe wonders about the range of scientific insight and the moral and epistemological ramifications of unchallenged trust and faith. His transformations of the supernatural probe the boundaries of knowledge and evidence and play with the limits of cognition, emphasizing the inseparability of mind and emotion.
Daniel Defoe's work displays a keen interest in stories of supernatural encounters. After considering how one might prove supernatural occurrences and...
Continually attacked by government officials and educators, installment or colportage novels fascinated their underprivileged readers. Melodrama and sensation were essential ingredients. The hurriedly written, rambling plots sought to electrify fantasies of women with new turn-of-the-century aspirations. They also fused raw political ideas offering populist and paternalist solutions to society's challenges and tensions. Through the study of one rare, surviving colportage novel, Peter S. Fisher offers an unusual mental and visual panorama of a nearly vanished Wilhelmine world.
Continually attacked by government officials and educators, installment or colportage novels fascinated their underprivileged readers. Melodrama and s...
Realismusdebatten und literarische Strömungen der italienischen Nachkriegsliteratur legen meist eine Überlappung von außersprachlicher Realität und deren Darstellung im Medium des Romans zugrunde. Einige Literaturschaffende entziehen sich dieser Tradition jedoch, indem sie sich auf ästhetische, politische und explizit an ein neues soziopolitisches Paradigma der Nachkriegszeit geknüpfte Gesichtspunkte beziehen. Britta Köhler-Hoff legt dar, wie dabei nicht nur die Abbildbarkeit der Wirklichkeit durch Literatur infrage gestellt wird, sondern auch - teilweise im Rahmen eigener...
Realismusdebatten und literarische Strömungen der italienischen Nachkriegsliteratur legen meist eine Überlappung von außersprachlicher Realität un...
In der frühen Sowjetunion kursierten zahlreiche Broschüren mit Gerichtstheaterstücken, in denen Alkoholiker, Wunderheilerinnen, Mücken oder gar Gott vor Gericht standen. Die teils komischen, teils grotesken Stücke, die Laien in Dörfern oder Fabriken aufführten, offenbaren eine für die postrevolutionären 1920er Jahre typische Ambivalenz: Sie oszillieren zwischen Ideen der Selbstermächtigung und einem brutalen Projekt der Disziplinierung und Säuberung. Gianna Frölicher zeigt, wie in diesem Genre im Zuge der Totalitarisierung unter Stalin die Grenzen zwischen Theater und Gericht...
In der frühen Sowjetunion kursierten zahlreiche Broschüren mit Gerichtstheaterstücken, in denen Alkoholiker, Wunderheilerinnen, Mücken oder gar Go...
In einer globalisierten Welt, am Ende der nationalen grand récits, bewegen sich Literaturen in ästhetischen Räumen, vielfach angesiedelt zwischen Sprachen und Kulturen. Wie tragen Konzepte wie Transnationalität, Literaturen der Welt, Kreolisierung und diachrone Interkulturalität dazu bei, Literaturen der Gegenwart zu verstehen? Inwiefern eröffnen postkoloniale Perspektiven eine Zukunft jenseits von literarischen Nationalismen und kulturellen Hegemonien? Die Beiträger*innen des mehrsprachigen Bandes untersuchen diese Fragen vor dem Hintergrund transnationaler und -kultureller...
In einer globalisierten Welt, am Ende der nationalen grand récits, bewegen sich Literaturen in ästhetischen Räumen, vielfach angesiedelt zwischen S...
Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Kulturtechnik Lesen in unserer Gesellschaft konfrontiert und was wissen wir darüber? Die Beiträger*innen des interdisziplinären Netzwerks Leseforschung versammeln eine Vielzahl kursierender »Mythen« des Lesens mit dem Ziel, vorherrschende Meinungsbilder einer kritischen und wissenschaftlich fundierten Betrachtung zu unterziehen. Dazu zeigen sie auf, welche Haltungen und Erwartungen das Lesen begleiten und von welchen gesellschaftlichen Gemeinplätzen Lesetätigkeiten, der Buchmarkt sowie unterschiedliche Medien der Literaturrezeption bestimmt...
Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Kulturtechnik Lesen in unserer Gesellschaft konfrontiert und was wissen wir darüber? Die Beiträger*inne...