Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Kulturtechnik Lesen in unserer Gesellschaft konfrontiert und was wissen wir darüber? Die Beiträger*innen des interdisziplinären Netzwerks Leseforschung versammeln eine Vielzahl kursierender »Mythen« des Lesens mit dem Ziel, vorherrschende Meinungsbilder einer kritischen und wissenschaftlich fundierten Betrachtung zu unterziehen. Dazu zeigen sie auf, welche Haltungen und Erwartungen das Lesen begleiten und von welchen gesellschaftlichen Gemeinplätzen Lesetätigkeiten, der Buchmarkt sowie unterschiedliche Medien der Literaturrezeption bestimmt...
Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Kulturtechnik Lesen in unserer Gesellschaft konfrontiert und was wissen wir darüber? Die Beiträger*inne...
Für Leben und Werk des Dichters und Kunstkritikers Charles Baudelaire (1821-1867) spielt Paris, das mit den baulichen Veränderungen unter Napoleon III. und Haussmann zur Metropole wird, eine zentrale Rolle. Baudelaire entwirft Denkbilder städtischer Moderne, wenn er etwa die Anschauung der Menge in eine bedrohliche Meereskulisse verwandelt. Das Ich, vorgestellt im Gefährt des Schiffes, droht unterzugehen. Die Beiträge des Bandes stellen Baudelaires Analyse zeitgenössischer Lebenswelt neu vor. Dabei finden rezeptionsgeschichtliche Perspektiven auf sein Werk ebenso Berücksichtigung wie...
Für Leben und Werk des Dichters und Kunstkritikers Charles Baudelaire (1821-1867) spielt Paris, das mit den baulichen Veränderungen unter Napoleon I...
Wie lassen sich romanistische und politische Themen zusammendenken? Die Beiträger*innen suchen nach möglichen Verschränkungen beider Bereiche und vereinen dazu Zugänge der Literatur-, Sprach-, Kultur- und Übersetzungswissenschaft aus Frankreich, Spanien sowie Italien. Mit Blick auf Theorie, Literatur, politische Reden, Filme und Ausstellungen machen sie damit von Agamben, Amenábar und Ernaux über Le Pen, Pasolini und Postkolonialismus bis zur Fachgeschichte der Queer Studies das Potenzial der Romanistik zur Analyse der Gegenwart sichtbar.
Wie lassen sich romanistische und politische Themen zusammendenken? Die Beiträger*innen suchen nach möglichen Verschränkungen beider Bereiche un...
Die Romane des sozialen Realismus reagieren auf die verheerenden Folgen der Weltwirtschaftskrise ab 1929, indem sie soziale, politische und ökonomische Strukturen ins Zentrum ihrer Darstellung rücken. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Analyse der Wechselwirkungen von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und individuellen Möglichkeitsräumen. Um diese analytische Dimension greifbar zu machen, führt Simon Schkade in das Konzept des Strukturromans ein. Dabei rückt er sowohl die politischen Weichenstellungen der frühen Weimarer Republik (1918-1923) als auch die zunehmende...
Die Romane des sozialen Realismus reagieren auf die verheerenden Folgen der Weltwirtschaftskrise ab 1929, indem sie soziale, politische und ökonom...