Das Wichtigste im Leben eines romischen Aristokraten war seine Karriere. Im Konkurrenzkampf um Ansehen, Ehre und Ruhm konnte in der romischen Republik nur bestehen, wer von jungen Jahren an eine erfolgreiche politische Laufbahn einschlug, und das heit: wer sich erfolgreich um die offentlichen Amter bewarb. In der mittleren Republik gab es jedoch keine systematische Rangordnung dieser Amter in Form eines cursus honorum - eine Vereinheitlichung wurde erst mit der lex Villia annalis des Jahres 180 v. Chr. angestrebt. Das Buch von Hans Beck untersucht erstmals den Verlauf politischer Karrieren in...
Das Wichtigste im Leben eines romischen Aristokraten war seine Karriere. Im Konkurrenzkampf um Ansehen, Ehre und Ruhm konnte in der romischen Republik...
Die Stadt Rom und ihre Monumente waren in der Spatantike fur Kaiser, Senatorenstand und christliche Autoren Bezugspunkt der Selbstdarstellung und Fixpunkt des eigenen Geschichtsbildes. Doch waren sie es fur diese Protagonisten nicht in gleicher Weise. Verschiedene Geschichtsbilder bestimmten nicht nur die Auswahl der Monumente, denen das jeweilige Interesse gehorte. Sie bestimmten auch die Bedeutung, die der Vorstellung einer romischen Denkmaltopographie uberhaupt zukam. Der Untersuchungszeitraum reicht von der Einrichtung der Tetrarchie im Jahr 284 bis zur Eroberung Roms durch die Westgoten...
Die Stadt Rom und ihre Monumente waren in der Spatantike fur Kaiser, Senatorenstand und christliche Autoren Bezugspunkt der Selbstdarstellung und Fixp...
Die aristokratische Fuhrungsschicht Roms, ihr politisches und soziales Verhalten stehen im Zentrum der Forschungen zur romischen Republik und deren Ubergang zur Monarchie. Bruno Bleckmann untersucht in seinem Buch aristokratisches Verhalten in der Zeit des Ersten Punischen Krieges. Die Begrenzung des Untersuchungszeitraums gerade auf diesen langjahrigen Konflikt (264-241) ergibt sich nicht nur aus einer ausgesprochen gunstigen Quellenlage, sondern vor allem durch die objektive Bedeutung, die dieser militarische Konflikt fur die Formung einer Aristokratie hatte, die sich seit dieser Zeit...
Die aristokratische Fuhrungsschicht Roms, ihr politisches und soziales Verhalten stehen im Zentrum der Forschungen zur romischen Republik und deren...
Die taglichen salutationes in den Hausern der romischen Oberschicht, bei denen machtige und einfache Burger immer wieder personlich miteinander in Kontakt traten, konnen als eine besondere Eigenart der Gesellschaft Roms gelten. Dennoch haben die Morgenbegruungen bisher keine adaquate eigenstandige Behandlung erfahren. Dieses Buch bietet erstmals eine umfassende, die schriftlichen und archaologischen Quellen breit auswertende Untersuchung des Phanomens. Gefragt wird einerseits nach den Anwesenden, der Verortung der salutatio im Haus sowie nach ihrem genauen Ablauf. Andererseits wird der...
Die taglichen salutationes in den Hausern der romischen Oberschicht, bei denen machtige und einfache Burger immer wieder personlich miteinander in Kon...
In der athenischen Demokratie des 5. Jahrhunderts besa jeder Burger das Recht, in Volksversammlungen zu reden, in der Praxis aber ergriff nur eine kleine Minderheit das Wort. Diese Manner wurden Demagogen genannt. Sie erfullten als politische Experten eine wichtige Funktion bei der demokratischen Entscheidungsfindung, indem sie das Volk in den Versammlungen mit Informationen versorgten, politische Konzepte vorstellten und alternative Handlungsoptionen aufzeigten. Nach herkommlicher Forschungsmeinung entstammten die Demagogen lange Zeit der alten Aristokratie; politische Macht habe auch in der...
In der athenischen Demokratie des 5. Jahrhunderts besa jeder Burger das Recht, in Volksversammlungen zu reden, in der Praxis aber ergriff nur eine kle...
Antiochos IV. Epiphanes (ca. 210-164) war König des seleukidischen Herrschaftsbereichs. Nach der Niederlage seines Vaters Antiochos III. in der Schlacht bei Magnesia (190) gegen die Römer und den anschließenden Friedensverhandlungen lebte er bis 178 als Geisel in Rom. Er ließ sich nach seiner Freilassung in Athen nieder und bestieg nach der Ermordung seines Bruders Seleukos IV. 175 den Thron. Dem in der antiken Tradition als geldgierig, größenwahnsinnig, gegenüber Rom devot und verrückt charakterisierten Herrscher haftet bei näherer Betrachtung kaum etwas von alledem an. Da dem...
Antiochos IV. Epiphanes (ca. 210-164) war König des seleukidischen Herrschaftsbereichs. Nach der Niederlage seines Vaters Antiochos III. in der Schla...
Korinth ragte durch seine groe Bevolkerungszahl, seine strategisch gunstige Lage, seinen schon im Altertum sprichwortlichen Reichtum und nicht zuletzt durch seine politischen Ambitionen aus dem Kreis der mittelgroen griechischen Stadtstaaten heraus. Die am Isthmus gelegene Polis ubte eine Art Hegemonie uber viele der von ihr gegrundeten Stadte, vor allem in Nordwestgriechenland, aus, die sie befahigte, uberregional machtpolitische Ziele zu verfolgen. Timo Stickler geht der Geschichte dieser politisch-militarischen Rolle Korinths und seiner Kolonien im 5. Jahrhundert v. Chr. nach. Eine...
Korinth ragte durch seine groe Bevolkerungszahl, seine strategisch gunstige Lage, seinen schon im Altertum sprichwortlichen Reichtum und nicht zule...
Thukydides ist zwar einer der meistbehandelten Autoren der Antike, aber an zahlreichen Problemen, die sein politisches Denken beruhren, ist die Forschung vorbeigegangen. Eine genaue Untersuchung der Stellung etwa, die er in der von seinen Zeitgenossen lebhaft gefuhrten Debatte uber verschiedene Verfassungsformen einnahm, liegt bisher nicht vor. Das politische Denken der Antike findet bis heute auch jenseits der Kreise von Spezialisten intellektuelles Interesse. Im Zentrum der Arbeit von H. Leppin steht ein Text, der zwar kein Dokument expliziter politischer Theoriebildung darstellt, der...
Thukydides ist zwar einer der meistbehandelten Autoren der Antike, aber an zahlreichen Problemen, die sein politisches Denken beruhren, ist die For...
Wie konnte ein Reich von der Groe des Imperium Romanum unter den Bedingungen der damaligen Zeit regiert werden? Mit diesem Problemfeld beschaftigt sich eine groe Zahl von Studien seit vielen Jahrzehnten. Sofern eine historische Einordnung versucht wurde, gelangten die meisten Untersuchungen nicht uber die Feststellung hinaus, da die romische Verwaltung nicht modernen Standards entsprach. An diesem Punkt setzt die Untersuchung von Peter Eich an. Burokratische Strukturen - im heutigen Sinne des Wortes - lassen sich in der Tat zu keiner Zeit des Bestehens des Imperiums nachweisen. Der Autor...
Wie konnte ein Reich von der Groe des Imperium Romanum unter den Bedingungen der damaligen Zeit regiert werden? Mit diesem Problemfeld beschaftigt ...
Das hellenistische Rhodos gilt in der modernen Forschung ganz uberwiegend als ein Staat, der aufgrund seiner "merkantilen Interessenstruktur" eine auenpolitische Grundlinie verfolgt habe, die durch Bekampfung der Piraterie, Minimierung militarischer Gewaltanwendung, Neutralitat und das Eintreten fur ein "Gleichgewicht der Machte" gekennzeichnet gewesen sei. Dieses Modell eines "friedlichen Handelsstaates" hat den Blick dafur verstellt, da die Rhodier wahrend der Jahre 220 bis 168 in fur sie wichtigen Regionen nachweislich dynamisch und expansiv agierten. Auch wurde ubersehen, da sie dort, wo...
Das hellenistische Rhodos gilt in der modernen Forschung ganz uberwiegend als ein Staat, der aufgrund seiner "merkantilen Interessenstruktur" eine aue...