Die Studie untersucht anhand von Hugo von Trimbergs "Renner," Heinrich Wittenwilers "Ring" und Johann Fischarts "Geschichtklitterung" die Austauschbeziehungen zwischen Dichtung und Wissen unter den spezifischen literarischen, epistemischen und gesellschaftlichen Bedingungen des spaten Mittelalters und der fruhen Neuzeit. Ihr Gegenstand sind Dichtungen, die in besonderem Mae mit Material aus wissensliterarischen Texten aller Art angereichert sind und die insofern mit den enzyklopadischen Wissenskompilationen ihrer Zeit in ein Konkurrenzverhaltnis treten. Wissen erscheint in Dichtungen...
Die Studie untersucht anhand von Hugo von Trimbergs "Renner," Heinrich Wittenwilers "Ring" und Johann Fischarts "Geschichtklitterung" die Austausch...
Die ideengeschichtlich orientierte, interdisziplinar angelegte Studie fragt nach dem spannungsreichen Verhaltnis von Philosophie und Literatur zwischen Spataufklarung und Romantik. Dabei verfolgt sie das Anliegen, einerseits zwischen Philosophie und Literatur eine systematisch begrundete Kontinuitat herzustellen und andererseits zwischen Aufklarung und Romantik eine historische Kontinuitat zu etablieren. Das ideengeschichtliche Grundproblem, welche Diskursform in der Krise der Metaphysik am besten geeignet ist, die Selbstaufklarung der Vernunft und die Selbstverstandigung des Menschen in...
Die ideengeschichtlich orientierte, interdisziplinar angelegte Studie fragt nach dem spannungsreichen Verhaltnis von Philosophie und Literatur zwis...
Das Vorhaben der Komiktheorie ist in den Literatur- und Kulturwissenschaften in die Krise geraten. Was komisch ist, so wird hier weithin angenommen, das liegt im Auge des Betrachters und entzieht sich darum einer Bestimmung mit allgemeinem Anspruch. Die vorliegende Untersuchung tritt dieser verbreiteten Auffassung entgegen - sie wirbt fur eine Ruckkehr der Literaturwissenschaft zur universalistischen Tradition der Komikforschung, indem sie in zwei Schritten Moglichkeit, Gestalt, Leitkonzepte und Anwendungspotenzial einer Theorie literarischer Komik erlautert: Ihr erster Hauptteil entwirft...
Das Vorhaben der Komiktheorie ist in den Literatur- und Kulturwissenschaften in die Krise geraten. Was komisch ist, so wird hier weithin angenommen...
Mehrsprachigkeit ist kein literarisches Randphanomen: In allen literarischen Epochen, Gattungen und Traditionen gibt es mehrsprachige Texte. Besonders in der Literatur der Moderne gilt Mehrsprachigkeit als ein Kennzeichen hoher Sprachreflexivitat. Was aber ist literarische Mehrsprachigkeit? Wie lasst sie sich beschreiben und deuten? Mit welchen kommunikativen und asthetischen Zielen wird sie eingesetzt? Die Studie untersucht den Sprachwechsel als eine manifeste Form literarischer Mehrsprachigkeit an Elias Canettis "Die Stimmen von Marrakesch" und Ingeborg Bachmanns Erzahlung "Simultan." In...
Mehrsprachigkeit ist kein literarisches Randphanomen: In allen literarischen Epochen, Gattungen und Traditionen gibt es mehrsprachige Texte. Besond...
Welchen Beitrag leisten Verlage zur literarischen Kanonisierung? Dieser Frage geht die vorliegende Studie am Beispiel des Deutschen Taschenbuch Verlags (dtv) erstmals systematisch nach. Untersucht werden Auswahl, Positionierung und Kanonisierung deutschsprachiger Literatur vor dem Hintergrund der Besonderheiten des Popularisierungsmediums Taschenbuch und der spezifischen dtv-Verlagsgeschichte. Von der Grundung des dtv 1961 bis heute werden exemplarische Aspekte im kulturgeschichtlichen Zusammenhang dargestellt. Dies sind z. B. die Lizenzpolitik, die Zusammenstellung einzelner Reihen, die...
Welchen Beitrag leisten Verlage zur literarischen Kanonisierung? Dieser Frage geht die vorliegende Studie am Beispiel des Deutschen Taschenbuch Ver...
In der Reihe Deutsche Literatur erscheinen Studien und Quellen der germanistischen Literaturwissenschaft vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es handelt sich um philologisch grundlegende Arbeiten, die das Fach in seiner ganzen methodischen und thematischen Breite abdecken und literaturgeschichtliche Analysen mit theoretischer Reflexion auf hohem Niveau verbinden. Die Ausgaben im Rahmen der Reihe stellen ambitionierte, innovative Editionsvorhaben dar. Komparatistische Perspektiven auf die deutschsprachige Literatur sind ausdrucklich erwunscht.
Herausgegeben wird die Reihe von...
In der Reihe Deutsche Literatur erscheinen Studien und Quellen der germanistischen Literaturwissenschaft vom Mittelalter bis zur Gegenwart...
Das Fremde ist ein zentrales Kulturthema der Gegenwart. Als Problemstellung tritt der Umgang mit dem Fremden auch beim Interpretieren literarischer und kunstlerischer Zeugnisse der Vergangenheit oder anderer Kulturen auf. Angeregt von der literaturwissenschaftlichen Mittelalterforschung hat es sich in den Kulturwissenschaften eingeburgert, von 'Alteritat' zu sprechen, um die Fremdheit der Gegenstande oder eine bestimmte Analyseperspektive zu beschreiben. Der Band fragt erstmals grundlegend nach der Geschichte, dem Gebrauch und den Perspektiven des Alteritatskonzeptes. Die Beitrage gehen...
Das Fremde ist ein zentrales Kulturthema der Gegenwart. Als Problemstellung tritt der Umgang mit dem Fremden auch beim Interpretieren literarischer...
In der Reihe Deutsche Literatur erscheinen Studien und Quellen der germanistischen Literaturwissenschaft vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es handelt sich um philologisch grundlegende Arbeiten, die das Fach in seiner ganzen methodischen und thematischen Breite abdecken und literaturgeschichtliche Analysen mit theoretischer Reflexion auf hohem Niveau verbinden. Die Ausgaben im Rahmen der Reihe stellen ambitionierte, innovative Editionsvorhaben dar. Komparatistische Perspektiven auf die deutschsprachige Literatur sind ausdrucklich erwunscht.
Herausgegeben wird die Reihe von...
In der Reihe Deutsche Literatur erscheinen Studien und Quellen der germanistischen Literaturwissenschaft vom Mittelalter bis zur Gegenwart...
Die kulturwissenschaftlich orientierte Studie untersucht die literarischen Konstruktionen von Geschlechterdifferenz in mittelhochdeutschen Verserzahlungen. Als Merkmal einer genrespezifischen Poetik, so die These, wird in diesem spatmittelalterlichen Texttyp ein fiktionales 'Spiel' mit kulturell tradierten Entwurfen von Weiblichkeit und Mannlichkeit greifbar, bei dem mentale 'Grenzen' uberschritten und neue Denkhorizonte eroffnet werden. Zugleich unterliegt die literarische Darstellung jedoch narrativen Begrenzungen, so dass geltende Geschlechternormen nicht nachhaltig angetastet werden - das...
Die kulturwissenschaftlich orientierte Studie untersucht die literarischen Konstruktionen von Geschlechterdifferenz in mittelhochdeutschen Verserzahlu...
Die Wertschatzung des mittelalterlichen Textes an seinem historischen Ort, den Handschriften, steigt bestandig. Der Ton als textuelle Form eigenen Rechts avanciert mit diesem Buch das erste Mal zum analytischen Gegenstand, und zwar auf der Basis eines Textabdrucks des Langen Tons aller vier Hauptuberlieferungszeugen. Da die Sortierung von Strophen unterschiedlicher Thematik im Formmodell des Tons als einheitsstiftend begriffen wird, ruckt die von Handschrift zu Handschrift je andere Strophenreihenfolge und die je andere Auswahl, Organisation und Literarisierung diskursiven Wissens in den...
Die Wertschatzung des mittelalterlichen Textes an seinem historischen Ort, den Handschriften, steigt bestandig. Der Ton als textuelle Form eigenen ...