Georg Philipp Harsdorffers Anthologien "Der Grosse Schau-Platz jammerlicher Mord-Geschichte" und "Der Grosse Schauplatz Lust- und Lehrreicher Geschichte" zahlen zu den groen Erfolgen auf dem deutschen Buchmarkt der zweiten Halfte des 17. Jahrhunderts. Stefan Manns fragt nach den Grunden fur diesen Erfolg und sucht sie in den Erzahlstrukturen selbst: Er arbeitet die narrativen Muster, die den rund 400 Erzahlungen zugrunde liegen, heraus und zeigt, wie beide Sammlungen Moglichkeiten und Grenzen eines Erzahlens ausloten, in dem Wissensvermittlung und Unterhaltung fur das barocke Programm der...
Georg Philipp Harsdorffers Anthologien "Der Grosse Schau-Platz jammerlicher Mord-Geschichte" und "Der Grosse Schauplatz Lust- und Lehrreicher Geschich...
In der Reihe Deutsche Literatur erscheinen Studien und Quellen der germanistischen Literaturwissenschaft vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es handelt sich um philologisch grundlegende Arbeiten, die das Fach in seiner ganzen methodischen und thematischen Breite abdecken und literaturgeschichtliche Analysen mit theoretischer Reflexion auf hohem Niveau verbinden. Die Ausgaben im Rahmen der Reihe stellen ambitionierte, innovative Editionsvorhaben dar. Komparatistische Perspektiven auf die deutschsprachige Literatur sind ausdrucklich erwunscht.
Herausgegeben wird die Reihe von...
In der Reihe Deutsche Literatur erscheinen Studien und Quellen der germanistischen Literaturwissenschaft vom Mittelalter bis zur Gegenwart...
In der Umbruchsphase des Vormarz beanspruchte das Theater im Verbund mit den aufstrebenden Zeitungsmedien eine Ausdehnung seines politischen und offentlichen Spielraumes. Mit einem medienhistorischen und kulturwissenschaftlichen Zugriff legt Meike Wagner dar, wie in den expandierenden Kulturstadten Berlin, Munchen und Wien zwischen 1810 und 1850 ein Feld konkurrierender Offentlichkeiten zwischen Theater, Presse und Staatsbehorden entstand. So eroffnen sich Einblicke in das Ringen um Auffuhrungs- und Veroffentlichungsverbote wie auch in die Bemuhungen um die Etablierung von neuen Medienpraxen....
In der Umbruchsphase des Vormarz beanspruchte das Theater im Verbund mit den aufstrebenden Zeitungsmedien eine Ausdehnung seines politischen und offen...