Der Band strebt eine Neuperspektivierung des moralistischen Diskurses vor allem in den romanischen Ländern unter primär ästhetischen Gesichtspunkten an. Im Zentrum stehen Aspekte der Konturierung des Menschen als eines Wesens, das nur aus der Erfahrung und Beobachtung des Konkreten näher zu bestimmen ist und dabei immer schon konzeptuell verfehlt wird. Gegenüber der Tradition der Forschung liegt der Akzent auf der ästhetischen Modellierung innerhalb der als Moralistik geltenden Texte. Durch die Ausweitung des klassischen Kanons der Frühen Neuzeit in die Moderne hinein ergibt sich zudem...
Der Band strebt eine Neuperspektivierung des moralistischen Diskurses vor allem in den romanischen Ländern unter primär ästhetischen Gesichtspunkte...
Der Band erarbeitet aus einer systematischen Doppelperspektive heraus das Verhaltnis von Imagination, raumlicher Wahrnehmung und subjektiver Selbstverortung fur die Zeit um 1800. Die bisher vorherrschenden, epistemologisch ausgerichteten Studien zur Subjekt-Raum-Relation der Sattelzeit werden durch gnoseologisch bzw. phanomenologisch verfahrende Analysen von literarischen und piktoralen Darstellungen der subjektiven Selbstverortung um 1800 produktiv erganzt. Dabei zeigt sich ein doppeltes Tableau dieser Zeit: Wahrend auf der einen Seite eher epistemologisch fundierte Werke stehen, in denen...
Der Band erarbeitet aus einer systematischen Doppelperspektive heraus das Verhaltnis von Imagination, raumlicher Wahrnehmung und subjektiver Selbstver...