Die Gegend von Wiesbaden gehörte im Eiszeitalter vor ungefähr 600.000 Jahren zum Jagdrevier von mehr oder minder großen Raubkatzen. Dort streiften Europäische Jaguare, riesengroße Löwen, Säbelzahnkatzen, Geparde und Luchse umher. Dies geht aus dem vorliegenden 150-seitigen Taschenbuch "Raubkatzen in Wiesbaden" hervor. Knochen und Zähne jener Raubtiere hat man in Flussablagerungen des Ur-Mains und Ur-Rheins geborgen. Zur Fauna vor rund 600.000 Jahren zählten auch Rüsseltiere, Nashörner, Wisente, Wildpferde, Hirsche, Hyänen, Bären, Wölfe, Wildschweine, Hundsaffen, Biber,...
Die Gegend von Wiesbaden gehörte im Eiszeitalter vor ungefähr 600.000 Jahren zum Jagdrevier von mehr oder minder großen Raubkatzen. Dort streiften ...
Wahre Riesen mit bis zu sechs Metern Höhe, mit bis zu drei Meter langem Kopf und mit einer Flügelspannweite bis zu zwölf Metern gab es in der Kreidezeit bei den Flugsauriern. Am imposantesten waren Quetzalcoatlus in Nordamerika, Mittel- und Südamerika, Arambourgiania in Jordanien, Azhdarcho in Usbekistan, Kasachstan und vielleicht in Tadschikistan sowie Hatzegopteryx in Rumänien. Im Vergleich zur enormen Flügelspannweite war der Rumpf klein. Wegen ihrer hohlen Knochen hatten diese Tiere ein für ihre Größe sehr geringes Gewicht von nur etwa 100 oder allenfalls 250 Kilogramm....
Wahre Riesen mit bis zu sechs Metern Höhe, mit bis zu drei Meter langem Kopf und mit einer Flügelspannweite bis zu zwölf Metern gab es in der Kreid...
Der Mosbacher Bär aus dem Eiszeitalter steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches. Dieser Vorfahre des Höhlenbären erreichte eine Schulterhöhe von etwa 1,50 Metern und ein Lebendgewicht bis zu 490 Kilogramm. Er trägt den wissenschaftlichen Artnamen Ursus deningeri, der an den in Mainz geborenen Geologen Karl Julius Deninger (1878-1917) erinnert. Im Fundgut der Archäologischen Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden aus den Mosbach-Sanden sind Mosbacher Bären die am häufigsten vertretenen Raubtiere. Bei den Mosbach-Sanden handelt es sich um Flussablagerungen des Ur-Mains und Ur-Rheins,...
Der Mosbacher Bär aus dem Eiszeitalter steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches. Dieser Vorfahre des Höhlenbären erreichte eine Schulterhöhe ...
Der Kurzschwanz-Flugsaurier Pterodactylus antiquus steht im Mittelpunkt des Buches "Der Flugfinger". Dieser Flugsaurier lebte in der Oberjurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren im bis zu 100 Kilometer langen und maximal 40 Kilometer breiten Solnhofen-Archipel. Unter einem Archipel versteht man Inselgruppen im Meer. Die im Bereich des Solnhofen-Archipels gefundenen Fossilien von Land- und Meerestieren sind in Meeresablagerungen eingebettet. Pterodactylus antiquus trug einen bis zu 10,8 Zentimeter langen Schädel mit insgesamt ungefähr 90 Zähnen. Er erreichte eine Flügelspannweite von...
Der Kurzschwanz-Flugsaurier Pterodactylus antiquus steht im Mittelpunkt des Buches "Der Flugfinger". Dieser Flugsaurier lebte in der Oberjurazeit vor ...
Das Buch "Die Schnabel-Schnauze" befasst sich in Wort und Bild mit dem langschwänzigen Flugsaurier Rhamphorhynchus aus der Oberjurazeit. Die Gattung Rhamphorhynchus ("Schnabel-Schnauze") wurde bereits 1846 von dem deutschen Wirbeltier-Paläontologen Hermann von Meyer (1801-1869) aus Frankfurt am Main erstmals wissenschaftlich beschrieben. 1902 erfolgte die Erstbeschreibung der Art Rhamphorhynchus longiceps ("Langschädelige Schnabel-Schnauze") durch den englischen Paläontologen Arthur Smith Woodward (1864-1944). Rhamphorhynchus ist die Gattung, von der in den ungefähr 150 Millionen Jahre...
Das Buch "Die Schnabel-Schnauze" befasst sich in Wort und Bild mit dem langschwänzigen Flugsaurier Rhamphorhynchus aus der Oberjurazeit. Die Gattung ...
Von den Jägern und Sammlern aus dem Eiszeitalter vor etwa 20.000 bis 14.000 Jahren hat man bisher in Österreich keinen einzigen Knochen und auch keinen Zahn entdeckt. Spärlich sind Siedlungsspuren in Höhlen von Niederösterreich (Frauenlucken, Gudenushöhle, Teufelslucken) und in der Steiermark (Emmalucke, Steinbockhöhle). Nachzulesen ist dies in dem Buch "Das Magdalénien in Österreich" des Wissenschaftsautors Ernst Probst. Der Begriff Magdalénien für eine Kulturstufe der Altsteinzeit wurde bereits 1869 von dem französischen Prähistoriker Gabriel de Mortillet eingeführt. Jener...
Von den Jägern und Sammlern aus dem Eiszeitalter vor etwa 20.000 bis 14.000 Jahren hat man bisher in Österreich keinen einzigen Knochen und auch kei...
1921 und 1922 wurden bei einer Grabung im württembergischen Trossingen insgesamt 14 Skelett-Teile von Dinosauriern aus der Obertrias vor etwa 211 bis 203 Millionen Jahren entdeckt. Der Ausgräber Friedrich von Huene aus Tübingen schrieb diese Funde der Gattung Plateosaurus zu, die 1837 von dem Frankfurter Forscher Hermann von Meyer anhand eines Fundes aus Mittelfranken erstmals beschrieben wurde. Hundert Jahre später erkannten 2022 die Wissenschaftler Dr. Omar Rafael Regalado Fernández und PD Dr. Ingmar Werneburg in den Sammlungen der Universität Tübingen, dass eine Hüfte aus...
1921 und 1922 wurden bei einer Grabung im württembergischen Trossingen insgesamt 14 Skelett-Teile von Dinosauriern aus der Obertrias vor etwa 211 bis...
Nackte, kleine und kräftige Frühmenschen erkundeten bereits vor rund einer Million Jahren das Mittelrheingebiet. Als Beweis hierfür gilt ein primitives Steinwerkzeug aus jener Zeit, das in einer Tongrube von Kärlich bei Koblenz entdeckt wurde. Bei dem unscheinbaren Fund handelt es sich um einen Flusskiesel aus Quarzit, an dem man mit wenigen Schlägen eine Schneidekante geschaffen hatte. Gleich mehrere aus Flusskieseln zurechtgehauene Werkzeuge barg man aus etwa 1,2 Millionen bis 600.000 Jahre alten Schichten der Mosel bei Gondorf. Die Erzeuger dieser und anderer Artefakte errichteten...
Nackte, kleine und kräftige Frühmenschen erkundeten bereits vor rund einer Million Jahren das Mittelrheingebiet. Als Beweis hierfür gilt ein primit...
"Solange ich atme, hoffe ich", lautet der Leitspruch der berühmten Familie Stromer, die 1254 in die Reichsstadt Nürnberg einwanderte. Diese Redewendung drückt aus, solange ein Mensch lebe, hoffe er, dass sich die Dinge verbessern. Jener sympathische Leitspruch ist der Titel des gleichnamigen Buches von Ernst Probst. Es stellt 27 Angehörige der Familie Stromer aus mehr als 750 Jahren vor, die sich teilweise auf unterschiedlichen Gebieten große Verdienste erworben haben. An erster Stelle ist hier der geniale Patrizier, Handelsherr, Ratsherr und Chronist Ulman I. Stromer (1329-1407) zu...
"Solange ich atme, hoffe ich", lautet der Leitspruch der berühmten Familie Stromer, die 1254 in die Reichsstadt Nürnberg einwanderte. Diese Redewend...
Zweifellos ist der geniale Patrizier, Handelsherr, Ratsherr und Chronist Ulman I. Stromer (1329-1407) das berühmteste Mitglied der Nürnberger Patrizierfamilie Stromer. Von 1360 bis 1401 schrieb er das "Püchel von mein geslecht und von abentewr", das als erste deutsche Städtechronik, frühestes Werk der Nürnberger Geschichtsschreibung und erste deutsche Autobiographie gilt. 1370 übernahm er mit zwei Brüdern die Leitung des seit 1341 urkundlich bezeugten Handelshauses der Familie Stromer, dessen Geschäfte von Barcelona (Spanien) bis Riga (Lettland) und Asow (Südrussland) reichten. 1390...
Zweifellos ist der geniale Patrizier, Handelsherr, Ratsherr und Chronist Ulman I. Stromer (1329-1407) das berühmteste Mitglied der Nürnberger Patriz...