Im 18. Jahrhundert kam es in zahlreichen Reichsstadten zu einer Welle von teils spektakularen und mitunter gewalttatigen Verfassungskonflikten, die oftmals vor dem Wiener Reichshofrat verhandelt und friedlich geschlichtet wurden. Den zeitlichen Schwerpunkt der Untersuchung bildet die Regierungszeit Karls VI. (1711-1740), den raumlichen die suddeutschen Reichsstadte, vor allem Augsburg und Nurnberg. Der Autor kann aufzeigen, wie die reichsstadtischen Reichshofratsprozesse zu fruhneuzeitlichen Medienereignissen wurden. Er untersucht dazu die Kommunikationskanale, die eingesetzten Medien und...
Im 18. Jahrhundert kam es in zahlreichen Reichsstadten zu einer Welle von teils spektakularen und mitunter gewalttatigen Verfassungskonflikten, die...