Die Volkskalender des 18. und 19. Jahrhunderts sind ein singulaauml;res medienhistorisches Zeugnis der Alltagserfahrung von interkultureller Dimension. Die Beitrage analysieren ihre Genese, die Text-Bild-Relation, genretypische Charakteristika, genderspezifische Fragen, die transkulturelle Relevanz dieses Lesestoffs sowie die Rolle im Proze einer Popularisierung der Aufklarung in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA. Der Band knuuuml;pft an zwei Forschungsprojekte der Stiftung Volkswagen und der DFG an, die der Herausgeber mit Hans-Jurgen Lusebrink und Jean-Yves Mollier realisiert...
Die Volkskalender des 18. und 19. Jahrhunderts sind ein singulaauml;res medienhistorisches Zeugnis der Alltagserfahrung von interkultureller Dimension...
Uberraschend haufig und vielfaltig haben sich deutsche Erzahler der Jahrzehnte vor und nach der Jahrhundertwende dem Thema Schule zugewandt. Auf dem Hintergrund der Jugendbewegung, der Kulturkritik Nietzsches und der Reformpadagogik ist Schule um 1900 zum epochalen und existentiellen Problem geworden.
Uberraschend haufig und vielfaltig haben sich deutsche Erzahler der Jahrzehnte vor und nach der Jahrhundertwende dem Thema Schule zugewandt. Auf dem H...