Anlässlich des 150. Geburtstags von Rainer Maria Rilke am 4. Dezember 2025 und seines 100. Todestages am 29. Dezember 2026 ehrt der Insel Verlag seinen bedeutenden Autor mit einem Kalender, der beide Jubiläen und daher 13 Monate umfasst: Er beginnt am 1.12.2025 und endet am 31.12.2026.
In dem Kalender finden sich eine Auswahl seiner schönsten und bekanntesten Gedichte von Der Panther bis Herbsttag sowie einige seiner inspirierendsten und wirkungsmächtigsten Gedanken aus Werken wie Briefe an einen jungen Dichter und Die Aufzeichnungen des Malte...
Anlässlich des 150. Geburtstags von Rainer Maria Rilke am 4. Dezember 2025 und seines 100. Todestages am 29. Dezember 2026 ehrt der Insel Verlag s...
Nach dem Tod seiner Eltern zieht der mittellose dänische Adelige Malte Laurids Brigge um 1900 nach Paris, um als Dichter zu leben. Doch die Stadt seiner Träume entpuppt sich als Ort des Elends. Überwältigt vom Geruch der Armut beschreibt der 28-Jährige in eindringlichen, poetischen Tagebucheinträgen seine Erlebnisse. Rilke umkreist in seinem Werk die elementaren Fragen nach Schicksal, Identität und Kunst und schuf damit den ersten bedeutenden Roman der literarischen Moderne. Gelesen von Gert Westphal, werden Maltes Aufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Zeugnis einer Identitätskrise...
Nach dem Tod seiner Eltern zieht der mittellose dänische Adelige Malte Laurids Brigge um 1900 nach Paris, um als Dichter zu leben. Doch die Stadt sei...
Die Übertragung von Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke ins Französische, die Margot Sizzo im Sommer 1921 an Rainer Maria Rilke sandte, war der Anlass zu einem Briefwechsel, der die vier letzten Lebensjahre Rilkes begleitete. Die Gräfin Sizzo - sie entstammte einem Zweig des zum Uradel der Picardie gehörigen Geschlechtes der Crouy - schien Rilke von Anbeginn wie aus langen Jahren der Freundschaft tief vertraut, obschon er ihr nie zuvor begegnet war und sie niemals sehen sollte. Sie gehörte für ihn in die 1918 versunkene Welt jenes Europa, für dessen Geist...
Die Übertragung von Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke ins Französische, die Margot Sizzo im Sommer 1921 an Rainer Ma...
Schon bei der ersten Begegnung 1899, Rilke war erst 24 Jahre alt, erkannten die beiden Dichter, was ihnen ihre Zeitgenossenschaft bedeuten sollte, so verschieden auch ihre Lebenswege verliefen. Jeder der beiden empfand die Schwierigkeiten, Verdüsterungen und Leidenslagen des anderen - ja auch Abneigungen stellten sich ein, und beide kannten den Zweifel an der eigenen Leistung bis zur Not des Verstummens. Dennoch riefen sie sich immer wieder Ermutigungen zu.
Der vorliegende Band enthält den bisher nie vollständig publizierten Briefwechsel der Dichter, vermehrt um Rilkes...
Schon bei der ersten Begegnung 1899, Rilke war erst 24 Jahre alt, erkannten die beiden Dichter, was ihnen ihre Zeitgenossenschaft bedeuten sollte, ...
Unter seinen vielen Briefwechseln kommt der Korrespondenz Rainer Maria Rilkes mit Helene von Nostitz eine besondere Bedeutung zu. Gegenüber Rilkes oft von erotischen Begleitgefühlen belasteten, phasenweise konfliktreichen Briefwechseln mit anderen Frauen, auch solchen, in denen seine problematische Mutterbindung eine wichtige Rolle spielte, ist der Austausch mit der verheirateten Helene von Nostitz von ganz eigener Wesensart: freundschaftlich intensiv in gegenseitigem Vertrauen und Hilfsbereitschaft, nicht geprägt durch jäh aufsteigendes Gefühl und finalen Absturz, nicht obsessiv,...
Unter seinen vielen Briefwechseln kommt der Korrespondenz Rainer Maria Rilkes mit Helene von Nostitz eine besondere Bedeutung zu. Gegenüber Rilkes...
Rudolf Kassner, der wohl bedeutendste europäische Kunstphilosoph der ersten Jahrhunderthälfte, war als Mensch und Autor für Rainer Maria Rilke von unvergleichlich starker Anziehungskraft. Er war der Wesentlichste unter seinen wenigen Männer-Freunden. Die hier erstmals im Zusammenhang veröffentlichten Briefe sind Zeugnis der langen Freundschaft, die von Ende 1907 bis zu Rilkes Tod währte.
Die nur lückenhaft überlieferte Korrespondenz wurde sporadisch geführt, da beide füreinander keine dauernden Schreibpartner waren. Ihre Freundschaft lebte aus dem persönlichen Gespräch -...
Rudolf Kassner, der wohl bedeutendste europäische Kunstphilosoph der ersten Jahrhunderthälfte, war als Mensch und Autor für Rainer Maria Rilke v...
»Leben, Geduld haben, arbeiten und keinen Anlaß zur Freude versäumen.« Der Dichter Rainer Maria Rilke war 30 Jahre alt, als er diesen Satz niederschrieb; er ist seine Lebensmaxime geblieben. Geduld, Arbeit, vor allem und zunehmend aber die Fähigkeit zur Freude haben sein Leben bestimmt, wie sie Voraussetzungen einer Dichtung wurden, deren genaues Erkennen und Benennen, deren klares Rühmen zu den das 20. Jahrhundert überdauernden Leistungen gehören - einer Dichtung, die in den Duineser Elegien und in den Sonetten an Orpheus ihre Erfüllung fand.
Aus...
»Leben, Geduld haben, arbeiten und keinen Anlaß zur Freude versäumen.« Der Dichter Rainer Maria Rilke war 30 Jahre alt, als er diesen Satz nied...
Mit Rilke durch den AdventWie kein zweiter hatte Rainer Maria Rilke ein Gespür für Stimmungen und konnte sie in Worte fassen. Dieser zauberhafte Kalender begleitet Sie mit der poetischen Sprache des großen Dichters durch die besinnliche Zeit des Advents. Lassen Sie sich jeden Tag von einer neuen Botschaft inspirieren und auf das Wunder der Weihnachtszeit einstimmen. Zusätzlich ziert jede Seite des durchgehend farbig gestalteten Adventskalenders eine hochwertige Winterfotografie aus einer Lebensstation Rilkes. Damit ist der Kalender sowohl ein besinnlicher Impulsgeber als auch ein...
Mit Rilke durch den AdventWie kein zweiter hatte Rainer Maria Rilke ein Gespür für Stimmungen und konnte sie in Worte fassen. Dieser zauberhafte Kal...
»Ich gehöre zu den Menschen, den altmodischen, die den Brief noch für ein Mittel des Umgangs halten, der schönsten und ergiebigsten eines.«
Briefe sind ebenso Mittel zur Selbsterkenntnis wie ein Weg zum Gedankenaustausch mit anderen. Nur wenige waren sich dessen so tief bewusst wie der leidenschaftliche Briefeschreiber Rainer Maria Rilke. In seinen zehn »Briefen an einen jungen Dichter«, die er in den Jahren 1903/04 und 1908 an den literarisch begabten Offizier Franz Xaver Kappus schrieb, spiegeln sich Empfindsamkeit und Weitsicht, unverbrüchliches Mitgefühl und...
»Ich gehöre zu den Menschen, den altmodischen, die den Brief noch für ein Mittel des Umgangs halten, der schönsten und ergiebigsten eines.«
»Die Winterstürme durchdringen die Welt mit wütender Macht. Da sinkt auf schneeigen Schwingen die tannenduftende Nacht ...«
Rainer Maria Rilke war ein genauer Beobachter der Natur. Der Winter ist für ihn die Zeit des Fragens und der Erinnerung, aber auch eine Zeit der Besinnung und des Abschieds. In Gedichten, Briefen und Texten sinniert Rilke über die ruhende Natur und die Stille der Welt, und wie kein anderer vermag er es, mit seinen Worten zu trösten und zu kräftigen: »Aber die Winter! Oh diese heimliche Einkehr der Erde!«
»Die Winterstürme durchdringen die Welt mit wütender Macht. Da sinkt auf schneeigen Schwingen die tannenduftende Nacht ...«