Alice Miller ffnet uns in diesem Buch die Augen ber die verheerenden Folgen der Erziehung - die ja nur das Beste fr das Kind will. Sie tut das einmal durch eine Analyse der -pdagogischen Haltung- und zum anderen durch die Darstellung der Kindheit einer Drogenschtigen, eines politischen Fhrers und eines Kindermrders.
Alice Miller ffnet uns in diesem Buch die Augen ber die verheerenden Folgen der Erziehung - die ja nur das Beste fr das Kind will. Sie tut das einmal ...
Dieses Buch lt sich als eine Art punktueller, unvollstndiger Autobiographie betrachten. Sie enthlt zwar keine Berichte ber uere Fakten, aber Mitteilungen ber die innere Entwicklung der Autorin. Dies geschieht in der Sprache der Bilder, die nicht geplant, nicht entworfen wurden, sondern sich ganz spontan ergeben haben, gewissermaen vom Unbewuten diktiert. Die Bilder erzhlen - andeutungsweise - die Geschichte vom isolierten Kind, das verzweifelt und vergeblich die Nhe seiner Eltern sucht, seines Lebens nicht sicher, und vom Schutz durch die erwachsene Frau, die erst im hohen Alter die Qualen...
Dieses Buch lt sich als eine Art punktueller, unvollstndiger Autobiographie betrachten. Sie enthlt zwar keine Berichte ber uere Fakten, aber Mitteilun...
Zwischen dem Erscheinen des Dramas des begabten Kindes und der Um- und Fortschreibung liegen 15 Jahre Erfahrungen. Erfahrungen der Autorin mit ihrer eigenen Selbsttherapie sowie mit anderen neueren Therapiemethoden und schlielich auch mit den Lebensgeschichten der Leserinnen und Leser, die ihr geschrieben haben und deren Zahl sie auf mehrere Tausend schtzt. Ihre in diesem Zeitraum unternommenen Forschungen ber Kindheiten fhrten sie zu weiteren Przisierungen ihrer frheren Erkenntnisse, die sie hier mit Hilfe zahlreicher Beispiele dokumentiert und illustriert.Die Autorin befasst sich mit den...
Zwischen dem Erscheinen des Dramas des begabten Kindes und der Um- und Fortschreibung liegen 15 Jahre Erfahrungen. Erfahrungen der Autorin mit ihrer e...
Wenn ich alle Gefhle und ihren qualvollen Widerstreit auf ein Grundgefhl zurckfhren und mit einem einzigen Namen bezeichnen sollte, so wte ich kein anderes Wort als Angst. Angst war es, Angst und Unsicherheit, was ich in allen jenen Stunden des gestrten Kinderglcks empfand: Angst vor Strafe, Angst vor dem eigenen Gewissen, Angst vor Regungen meiner Seele, die ich als verboten und verbrecherisch empfand. (Hermann Hesse)
Wenn ich alle Gefhle und ihren qualvollen Widerstreit auf ein Grundgefhl zurckfhren und mit einem einzigen Namen bezeichnen sollte, so wte ich kein an...
Das vierte Gebot verlangt von uns, unsere Eltern zu ehren und zu lieben, auf da wir - so die versteckte Drohung - lange leben. Dieses Gebot der Ehr-Furcht beansprucht universelle Gltigkeit. Wer es befolgen will, obwohl er von seinen Eltern einst miachtet, mihandelt, mibraucht wurde, kann dies nur, wenn er seine wahren Emotionen verdrngt. Gegen diese seelische Verstmmelung und das Ignorieren von unbewltigten Kindheitstraumata revoltiert indes der Krper hufig mit schweren Erkrankungen. Wie diese entstehen, zeigt Alice Miller, die Autorin des Welterfolgs Das Drama des begabten Kindes, in ihrem...
Das vierte Gebot verlangt von uns, unsere Eltern zu ehren und zu lieben, auf da wir - so die versteckte Drohung - lange leben. Dieses Gebot der Ehr-Fu...
Du sollst nicht merken - nmlich: was dir in deiner Kindheit angetan wurde und was du in Wahrheit selbst tust - ist ein niemals ausgesprochenes, aber sehr frh verinnerlichtes Gebot, dessen Wirksamkeit im Unbewuten des einzelnen und der Gesellschaft Alice Miller zu beschreiben versucht. Ihre Analyse dieses Gebots fhrt sie zu einer grundstzlichen Kritik an der Triebtheorie Sigmund Freuds. Die Wirksamkeit des Gebots Du sollst nicht merken zeigt sie anhand ihrer Analysen von Trumen, Mrchen und literarischen Werken auf, wobei aus ihrer Auseinandersetzung mit dem Oeuvre Franz Kafkas ein neues...
Du sollst nicht merken - nmlich: was dir in deiner Kindheit angetan wurde und was du in Wahrheit selbst tust - ist ein niemals ausgesprochenes, aber s...
Als Gott den Garten Eden erschuf, dachte er sich ein grausames Szenario aus: Er schenkte Adam und Eva den Baum der Erkenntnis, verbot ihnen aber, von dessen Früchten zu kosten. Den Ungehorsam seiner Kinder bestrafte der Über-Vater mit schwerem Leid. Dieses Paradies, in dem Fügsamkeit als Tugend, Neugierde als Sünde und Unkenntnis von Gut und Böse als Idealzustand gelten, hat fatale Ähnlichkeiten mit dem, was am Anfang nahezu jeden Lebens steht und gemeinhin das "Paradies der Kindheit" genannt wird: Sobald ein Kind nicht die gottgleichen Gebote der Eltern befolgt, wird es bestraft, wenn...
Als Gott den Garten Eden erschuf, dachte er sich ein grausames Szenario aus: Er schenkte Adam und Eva den Baum der Erkenntnis, verbot ihnen aber, von ...