Was Geoffroy de Lagasnerie bereits in Das politische Bewusstsein begann, setzt er in Die unmögliche Kunst fort - nämlich die Entwicklung einer umfassenden oppositionellen Praxis. Nach der politischen Theorie nimmt der Autor nun die Kunst ins Visier: ein sakrosanktes Gut, dem unsere Gesellschaft nahezu einstimmig einen bedingungslosen Wert beimisst - doch zurecht? Lagasnerie prangert die Selbstgefälligkeit der zeitgenössischen Kulturszene an und zeigt, dass selbst jene Kunst, die sich als apolitisch oder gar als subversiv versteht, zur Perpetuierung von Herrschaftssystemen und...
Was Geoffroy de Lagasnerie bereits in Das politische Bewusstsein begann, setzt er in Die unmögliche Kunst fort - nämlich die Entwicklung einer umfas...
Mit Guattari schreiten wir die Entdeckung ab, dass sich das Dasein des Menschen nicht nur auf die leiblich-materielle Sphäre beschränkt, sondern darüber hinaus eine soziale und eine mentale Ökologie zu pflegen wären: Der Organismus unserer Beziehungsformen zum Ich und zum Du bedarf selbst der Einsichtnahme, damit der Mensch, ohne sich in Machtspielen aufzureiben, zu einer ihm adäquaten Ordnung gelangt. Im Ineinandergreifen von Rhizom und Singularität ordnet der Autor die Möglichkeiten der Partizipation nach drei Bereichen, die eine Nähe zu den Begriffen Leib, Seele und Geist...
Mit Guattari schreiten wir die Entdeckung ab, dass sich das Dasein des Menschen nicht nur auf die leiblich-materielle Sphäre beschränkt, sondern dar...
Seit 1945 exportiert Europa seine Kriege. Heute importiert es eine Pandemie, die das gewöhnliche Leben aus den Angeln hebt. Als Folge der Globalisierung entfesselt das Coronavirus einen Automatismus technischer, ökonomischer und politischer Kräfte und markiert dabei die Grenzen der Wachstumsökonomie. Es besteht kein Zweifel: Die Ursachen dieser Gesundheitskrise liegen in unserer Lebensweise, unserem Umgang mit der Natur. Was einst "göttlich" war, ist menschlich geworden - allzumenschlich, wie Nietzsche sagte. Die Widersprüche und Grenzen unserer Gesellschaft treten unter dem viralen...
Seit 1945 exportiert Europa seine Kriege. Heute importiert es eine Pandemie, die das gewöhnliche Leben aus den Angeln hebt. Als Folge der Globalisier...
In diesem sehr persönlichen Buch erzählt Alain Badiou vom Leben seines Adoptivsohns Olivier: von der Identitätssuche eines jungen Mannes mit afrikanischen Wurzeln in Paris, von Drogen, Polizeigewalt und der Ohnmacht gegenüber den rassistischen Strukturen der französischen Gesellschaft, aber auch von Freundschaft, Liebe und Sexualität. Olivier kommt dabei immer wieder selbst zu Wort, anhand von Texten, die er in verschiedenen Phasen seines Lebens unter der Obhut seines Adoptivvaters verfasst hat und in denen er sein eigenes Leben kritisch reflektiert. Ausgehend von der Beobachtung, dass...
In diesem sehr persönlichen Buch erzählt Alain Badiou vom Leben seines Adoptivsohns Olivier: von der Identitätssuche eines jungen Mannes mit afrika...
Um jene Formen von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt zu unterbinden, die mit #metoo offenkundig geworden sind, werden oft repressive Maßnahmen und Verschärfungen des Strafrechts gefordert. Geoffroy de Lagasnerie sieht in dieser Tendenz die Gefahr einer gesellschaftlichen Normierung und pauschalen Kriminalisierung von Sexualität. Anstatt sich auf die Gewalt und den aggressiven Missbrauch von Autorität seitens der Täter zu fokussieren, stellt diese Politik die Sexualität als Schauplatz potenziell traumatischer Erfahrungen unter Generalverdacht. Lagasnerie verweist dagegen auf...
Um jene Formen von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt zu unterbinden, die mit #metoo offenkundig geworden sind, werden oft repressive Maßnah...
Der Band basiert auf vier Vorträgen, die Souleymane Bachir Diagne am Collège de France gehalten hat. Er begibt sich auf eine Spurensuche durch das W...
Der Tod der Philosophie, das Ende der Geschichte, das Ende des Menschen, des Subjektes, des Abendlandes, des Fortschritts, der Menschheit - Diskurse über das Ende durchziehen das abendländische Denken.In seiner kleinen Schrift "Von einem neuerdings erhobenen vornehmen Ton in der Philosophie" greift Kant diejenigen an, "die verkünden, dass es seit zweitausend Jahren mit der Philosophie ein Ende habe", und unternimmt es, den vornehmen Ton zu entmystifizieren. Aber die aufklärerische Grenzziehung gegenüber einem apokalyptischen Diskurs, so zeigt Derrida, entfesselt ihrerseits bloß wieder...
Der Tod der Philosophie, das Ende der Geschichte, das Ende des Menschen, des Subjektes, des Abendlandes, des Fortschritts, der Menschheit - Diskurse Ã...
Die fünf Gespräche dieses Bandes spüren emanzipatorischen Momenten in Politik, Ästhetik, Literatur, Philosophie und Film nach. Von der Arbeiterliteratur der 1830er Jahre über Loïe Fullers Serpentinentanz bis zu den Protestcamps der zeitgenössischen Klimabewegung - aus dem Blickwinkel der Emanzipation erscheint die Geschichte als unabschließbare Bewegung, in der festgefahrene Ordnungen immer wieder von der konkreten Hoffnung auf Veränderung, Teilhabe und Gleichheit aufgebrochen werden. Emanzipation zu denken bedeutet, die Möglichkeit einer anderen Welt offenzuhalten. Voller...
Die fünf Gespräche dieses Bandes spüren emanzipatorischen Momenten in Politik, Ästhetik, Literatur, Philosophie und Film nach. Von der Arbeiterlit...