Der Warschauer Aufstand von 1944 ist heute das wichtigste Symbol polnischen Heldenmuts und Freiheitsdrangs im Zweiten Weltkrieg. Aber er war auch eine nationale Katastrophe, denn die Deutschen reagierten mit äußerster Brutalität: mit Massenexekutionen und Deportationen, gefolgt von der systematischen Zerstörung der Hauptstadt. Mindestens 150.000 zivile Tote und weitere Hunderttausende Deportierte waren zu beklagen. Stephan Lehnstaedt zeigt, wie die deutschen Verbrechen und das Abwarten der Roten Armee nach über zwei Monaten zum Scheitern dieser außergewöhnlichen...
Der Warschauer Aufstand von 1944 ist heute das wichtigste Symbol polnischen Heldenmuts und Freiheitsdrangs im Zweiten Weltkrieg. Aber er war auch e...
Im Zweiten Weltkrieg führte die deutsche Kriegsmarine einen intensiven Seekrieg, hauptsächlich mit U-Booten, um die Seewege der Alliierten im Atlantik zu stören. Der Militärhistoriker Jörg Hillmann untersucht ihre Ziele und beschreibt die brutale Kriegsführung bis zur Landung der Alliierten in der Normandie. Seine profunde Analyse entlarvt das Idealbild einer »sauberen Kriegsmarine«.
Die Reihe »Kriege der Moderne«, herausgegeben vom Zentrum für...
Der Besuch des Maji-Maji-Museums in Songea, Tansania, durch Bundespräsident Steinmeier 2023 rief einer breiteren Öffentlichkeit die entgrenzte Gewalt deutscher Kolonialherrschaft ins Bewusstsein. Die Gewaltformen im kolonialen Kontext Ostafrikas (1885 bis 1918) gingen über Guerillataktiken und die Politik der verbrannten Erde hinaus. Sie forderten hunderttausende zivile Opfer. Tanja Bührer beschreibt über die gesamte Kolonialzeit hinweg entscheidende Schlachten,...