Die Europäische Erbrechtsverordnung schafft einheitliche Regelungen zum anwendbaren Recht in grenzüberschreitenden Nachlassfällen. Sowohl im Bereich der objektiven Anknüpfung (letzter gewöhnlicher Aufenthalt) wie auch der Rechtswahl (Heimatrecht) kann der Erblasser Einfluss nehmen und das Erbrecht zur Anwendung bringen, das ihm am günstigsten erscheint. Dies kann Anlass zur Prüfung einer Gesetzesumgehung bieten, der viele Rechtsordnungen mit eigenständigen nationalen Mechanismen begegnen. Hieran knüpft Erwägungsgrund 26 der Verordnung an, der einen Rückgriff auf entsprechende...
Die Europäische Erbrechtsverordnung schafft einheitliche Regelungen zum anwendbaren Recht in grenzüberschreitenden Nachlassfällen. Sowohl im Bereic...
Die unionsrechtliche Zulässigkeit der Vollstreckungsgegenklage gegen Titel, die nach den Rechtsakten des Europäischen Zivilprozessrechts in Deutschland vollstreckt werden, ist seit jeher umstritten. Das Europäische Zivilprozessrecht sieht zwar viele ausdifferenzierte Rechtsbehelfe gegen die Vollstreckung vor. Jedoch eröffnet keiner dieser Rechtsbehelfe - mit Ausnahme des Art. 22 Abs. 2 EuMVVO - materielle Einwendungen gegen den titulierten Anspruch. Die Arbeit untersucht die Vereinbarkeit der Vollstreckungsgegenklage mit dem Unionsrecht, bejaht diese und weist beispielhaft anhand der...
Die unionsrechtliche Zulässigkeit der Vollstreckungsgegenklage gegen Titel, die nach den Rechtsakten des Europäischen Zivilprozessrechts in Deutschl...
Das Trennungsprinzip schützt Konzerngesellschaften vor Haftungsrisiken ihrer Tochtergesellschaften. Bei Menschenrechtsverletzungen in der Lieferkette können sich Betroffene regelmäßig nur an die unmittelbar verantwortliche Tochtergesellschaft wenden. Das deutsche LkSG hat Unternehmen rechtsträgerübergreifende Sorgfaltspflichten auferlegt. Eine Außenhaftung für Sorgfaltsverstöße hat der Gesetzgeber ausdrücklich abgelehnt. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit die Frage, ob das konzernrechtliche Trennungsprinzip durch den deutschen ordre public geschützt wird. Zu diesem Zweck...
Das Trennungsprinzip schützt Konzerngesellschaften vor Haftungsrisiken ihrer Tochtergesellschaften. Bei Menschenrechtsverletzungen in der Lieferkette...
"Dieselgate" gehört zu den größten Skandalen der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Seine Aufarbeitung hat Gerichte weltweit beschäftigt und tut dies noch immer. Die vorliegende Studie beleuchtet die zivilrechtlichen Konsequenzen nach italienischem Recht und nimmt dabei die spezifische Perspektive eines mit der Sache befassten deutschen Gerichts ein. Zentrale Bedeutung kommt dabei der Frage zu, ob und in welchem Umfang eine Haftung des Herstellers für reine Vermögensschäden auf deliktischer Grundlage möglich ist und ob hierfür das Recht der Verbraucher auf Selbstbestimmung herangezogen...
"Dieselgate" gehört zu den größten Skandalen der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Seine Aufarbeitung hat Gerichte weltweit beschäftigt und tut die...