ISBN-13: 9783656233091 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,0, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Der Ackermann aus Bohmen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ackermann aus Bohmen von Johannes von Saaz ist nicht zuletzt aufgrund seiner Entstehungszeit um 1400 ein viel umstrittenes Werk, soweit es die historische Einordnung (fruhhumanistisch oder spatmittelalterlich) betrifft. Wichtigster Gegenstand dieser Arbeit ist die Trauerarbeit des Ackermanns, die anhand des Streitgespraches zwischen ihm und dem Tod nachvollzogen werden soll. Anhand des Textes lassen sich zwei Ebenen im Gesprach feststellen, eine emotionale und eine rationale, die sich durch das Schlussgebet in einer besonderen Art von Religiositat auflosen. Was das besondere daran ist und wie sich die Rolle Gottes dabei verstehen lasst, soll erst einzeln und dann noch einmal in einem kurzen Vergleich zu Hugo von Montforts 27. Gedicht (entstanden vor 1401) erlautert werden. Im Anschluss daran kann dann eine These zur Zugehorigkeit des Ackermann aus Bohmen zu einer der beiden genannten Epochen aufgestellt werden.