ISBN-13: 9783656503279 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (FTSK Germersheim), Veranstaltung: Interkulturelle Germanistik, Sprache: Deutsch, Abstract: "Das Ubersetzen bedeutet, die richtige Note zu finden, und der Autor erkennt sich im Klang der Fremdsprache wieder." Mit diesem aussagekraftigen Satz fasst Claudio Magris, italienischer Schriftsteller, Germanist und Ubersetzer zeitgenossischer Literatur, seine Ubersetzungsauffassung in einem am 6. August 2012 in der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera erschienenen Artikel zusammen. Als einer der wichtigsten Autoren unserer Zeiten leistet er nicht nur zur Forderung der mitteleuropaischen Kultur, die sein Leben stark gepragt hat, einen wichtigen Beitrag, sondern auch zur Beantwortung von wichtigen Fragen im Ubersetzungsbereich, die jedoch nur selten thematisiert werden. "Ist der Ubersetzer Freund oder Feind des Schriftstellers?" Anhand dieser Problem-stellung mochte ich mich mit einem Thema auseinandersetzen, dem nur wenig Gehor geschenkt wird. Kann man uberhaupt eine Antwort geben auf eine solche Frage? Es gibt zwar immer wieder neue Theorien, Ansatze und Verfahren im Ubersetzungsbereich; dabei wird jedoch zu wenig uber die Beziehung zwischen Schriftsteller und Ubersetzer gesprochen, obwohl diese von groer Bedeutung ist. Schon die Tatsache, dass man diese zwei beruflichen Figuren vergleichen kann, bedeutet, meines Erachtens, dass sich beide auf Augenhohe befinden. Claudio Magris wird mir dabei von groer Hilfe sein; ihm liegt diese Frage sehr am Herzen. Die vorliegende Arbeit mochte eine Antwort auf die oben aufgeworfene Problemstellung finden, und zwar nicht nur anhand von Formulierungen, die Ubersetzungswissenschaftler im Laufe der Zeit entwickelt haben, sondern vor allem aus der Sicht des italienischen Schriftstellers, Ubersetzers und ubersetzten Schriftstellers, der im Mittelpunkt dieser Arbeit steht und dessen Werke und Beitrage in Zei