ISBN-13: 9783656206583 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 114 str.
ISBN-13: 9783656206583 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 114 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universitat Siegen, 45 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als 1637 Rene Descartes den Menschen mit einer Maschine verglich, war er fest von der Uberlegenheit des Menschen auf Grund seiner einzigartigen Fahigkeit zur Vernunft uberzeugt. Mehr als 350 Jahre nach Descartes identifizierte der Wissenschaftler Stephen Levy 1992 bei seinen Forschungen uber kunstliches, computererzeugtes Leben nur eine Eigenschaft, die er als spezifisch menschlich ansieht: die Fahigkeit, unsere Nachkommen zu erschaffen. Und vielleicht ist auch dies nur eine Frage der Zeit. Die Technisierung des Alltags und der Arbeit beeinflusst das menschliche Denken und Fuhlen, wobei auch die Verfuhrungskunst neuen Regeln unterworfen wird. Fragen drangen sich auf: Wen kann ich verfuhren? Mensch oder Maschine? Mensch und Maschine? Wer verfuhrt wen? Und wenn Verfuhrung entsteht, wie wird sie vollbracht? Wann sagt die Maschine "JA" und gibt den menschlichen Verfuhrungskunsten nach? Welcher Art ware die Beziehung, die daraus entstehen wurde? Welchen Einfluss nimmt die Maschine dann auf den Menschen? Noch interessanter werden die obigen Fragen, wenn man davon ausgeht, dass es sich nicht etwa um einen High-Tech-Computer handelt, dessen Kommunikations-Moglichkeiten getestet werden sollen, sondern um einen Androiden als Gegenuber.