ISBN-13: 9783640302574 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
ISBN-13: 9783640302574 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Universitat Trier (Germanistik), Veranstaltung: Sprachkritik, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Thesen der feministischen SprachwissenschaftlerInnen weisen weit uber elitare Forschungskreise hinaus. Sie betreffen den Alltag eines/r jeden und ruhren stark an das Selbst- und Fremdverstandnis von Frauen in unserer Gesellschaft. Doch obwohl ein teils hoch emotionalisierter, grotenteils fundiert sachlicher Diskurs stattgefunden hat, fallt es vielen Menschen schwer, begrundet und ohne Polemik Stellung zu diesem Thema zu beziehen. In der vorliegenden Arbeit werden Aspekte der Fragen untersucht, ob die deutsche Gegenwartssprache Frauen benachteiligt und ob die Anderungsvorschlage der feministischen SprachkritikerInnen die Stellung der Frau in der Gesellschaft verbessern konnen. Hierzu wird zunachst die Abgrenzung der feministischen Sprachkritik vom Rest der sprachwissenschaftlichen Disziplin erlautert, um deutlich zu machen, dass der Ursprung der feministischen Linguistik nicht in der Sprachwissenschaft selbst liegt, was auch erklaren kann, dass der Diskurs weit uber die Grenzen der Sprachwissenschaft hinaus stattfand bzw. stattfindet. Daraufhin wird der Zusammenhang zwischen Sprache und Wahrnehmung erlautert. Erst wenn belegt wird, dass unser Denken von der Sprache beeinflusst wird, konnen die Forderungen der feministischen SprachkritikerInnen sinnvoll werden, suchen diese doch durch eine Anderung der Sprache einen Bewusstseinswandel herbeizufuhren. Im Anschluss wird sprachlicher Sexismus an einigen Beispielen aufgezeigt. Ein Schwerpunkt bildet hierbei die Frage, ob das so genannte generische Maskulinum tatsachlich generisch verstanden wird oder nicht. All diese Uberlegungen fuhren schlielich zur weitgehenden Klarung der eingangs gestellten Fragen.