ISBN-13: 9783838131245 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 164 str.
Die Alternaria-Toxine Alternariol (AOH) und Alternariol-9-methylether (AME) werden haufig in Lebensmitteln nachgewiesen und gelten als genotoxisch und mutagen in vitro. Derzeit existieren keine gesetzlichen Regelungen fur Hochstmengen in Lebensmitteln, da die momentane Datenlage fur eine Risikobewertung nicht ausreicht. In dieser Arbeit wurden daher in vitro-Untersuchungen zur Resorption, zum Metabolismus und zur Mutagenitat von AOH und AME durchgefuhrt. Die Autorin konnte unter anderem zeigen, dass insbesondere AOH sehr gut resorbiert wird und der oxidative Metabolismus der beiden Toxine in vivo-Relevanz besitzt. Die dabei entstehenden Metaboliten sind auf Grund ihrer Reaktivitat moglicherweise von toxikologischer Bedeutung. Untersuchungen hinsichtlich des mutagenen Potentials von AOH und AME ergaben trotz der strukturellen Ahnlichkeit der beiden Verbindungen signifikante Unterschiede. Insgesamt leistet diese Arbeit einen wesentlichen Beitrag zum besseren Verstandnis der Toxikokinetik und -dynamik von AOH und AME und kann als Grundlage fur eine zukunftige Bewertung des gesundheitlichen Risikos dieser beiden Mykotoxine dienen."
Die Alternaria-Toxine Alternariol (AOH) und Alternariol-9-methylether (AME) werden häufig in Lebensmitteln nachgewiesen und gelten als genotoxisch und mutagen in vitro. Derzeit existieren keine gesetzlichen Regelungen für Höchstmengen in Lebensmitteln, da die momentane Datenlage für eine Risikobewertung nicht ausreicht. In dieser Arbeit wurden daher in vitro-Untersuchungen zur Resorption, zum Metabolismus und zur Mutagenität von AOH und AME durchgeführt. Die Autorin konnte unter anderem zeigen, dass insbesondere AOH sehr gut resorbiert wird und der oxidative Metabolismus der beiden Toxine in vivo-Relevanz besitzt. Die dabei entstehenden Metaboliten sind auf Grund ihrer Reaktivität möglicherweise von toxikologischer Bedeutung. Untersuchungen hinsichtlich des mutagenen Potentials von AOH und AME ergaben trotz der strukturellen Ähnlichkeit der beiden Verbindungen signifikante Unterschiede. Insgesamt leistet diese Arbeit einen wesentlichen Beitrag zum besseren Verständnis der Toxikokinetik und -dynamik von AOH und AME und kann als Grundlage für eine zukünftige Bewertung des gesundheitlichen Risikos dieser beiden Mykotoxine dienen.