ISBN-13: 9783638641807 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 52 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 2,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Lehrstuhl fur Kommunikations- und Politikwissenschaft), Veranstaltung: Aufbaukurs Journalismusforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Medienwirtschaft durchlebt momentan die grote Krise der Nachkriegszeit. Besonders schwer hat es hierbei die Printmedien getroffen, die Wochenzeitung "Die Woche" gibt es nicht mehr, die "Sueddeutsche Zeitung" hat das Erscheinen ihrer Jugendbeilage "Jetzt" eingestellt und die "Frankfurter Allgemeine" Zeitung zehn Prozent ihrer Belegschaft entlassen. Die in den letzten 20 Jahren zunehmende Diskussion okonomischer Fragestellungen im Journalismus hat im Kampf der Unternehmen um die eigene Existenz zusatzlich an Bedeutung gewonnen. Im Rahmen dieser Veroffentlichung sollen wirtschaftliche Zielsetzungen auf Redaktionsebene, insbesondere redaktionelles Marketing, vorgestellt und diskutiert werden. Gegenstand medienokonomischer Forschung sind die aktuell und journalistisch berichtenden Massenmedien Zeitung, Zeitschrift, Horfunk und Fernsehen. Da diese Medien auf unterschiedlichen Markten agieren und sich ihre okonomischen Rahmenbedingungen erheblich unterscheiden, beschranken sich die folgenden Ausfuhrungen auf das klassische tagliche Informationsmedium, die Zeitung. Zunachst soll der Einfluss der Okonomie auf Medieninhalte im Rahmen mehrerer Einflussfaktoren kurz betrachtet werden. Anschlieend wird anhand aktueller Entwicklungen die zunehmende Bedeutung des Marketing in der Zeitungswirtschaft gezeigt. Vor einer genaueren Betrachtung der Strategien und Konzepte des Redaktionsmarketings wird kurz auf einige zum Verstandnis notwendige Besonderheiten der Pressewirtschaft eingegangen. Abschlieend werden ein kurzer Forschungsuberblick gegeben und Gefahren der Marketingorientierung diskutiert.