ISBN-13: 9783640872985 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Osnabruck, Veranstaltung: Lyrikinterpretationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das lyrische Werk Eduard Morikes (1804-1875) ist vielschichtig und ermoglicht dem Rezipienten einen Einblick in die tiefgrundige Gedankenwelt des Dichters. Ein Gedichttyp kommt zahlreich in seinem Werk vor: das Dinggedicht. Das lyrische Ich verweilt dabei eher im Hintergrund, wahrend es einen Gegenstand oder ein Lebewesen objektiv beschreibt. Die Schonheit des Objekts ist das zentrale Thema des Gedichts. Meist haben Dinggedichte auch symbolischen Charakter. Es sind also eher inhaltliche Kriterien, die ein Gedicht dieser Art auszeichnen. Der Dichter ist an kein typisches Reimschema oder eine bestimmte Metrik in seiner Poesie gebunden. In der vorliegenden Hausarbeit werden die Gedichte "Auf eine Lampe" (1846) und "An eine Aolsharfe" (1837) interpretiert und miteinander verglichen. Die Fragestellung ist, inwieweit beide Gedichte die Kriterien eines Dinggedichts aufweisen und welche Rolle dabei der Begriff der Asthetik spielt. Ferner wird untersucht werden, mit welchen Kunstgriffen Morike die Antike in seinen Gedichten fortleben lasst. Die Diskussion uber Morikes scheinbare Epigonalitat ist aufgrund verschiedener Auffassungen der Morike-Forscher, die sich sogar uber eine Definition des Begriffes Epigonalitat nicht einig werden konnen, auszuschliessen