ISBN-13: 9783640844982 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 60 str.
ISBN-13: 9783640844982 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Twitter-Nachricht, gesendet am 11. Marz 2009 um 10:37 Uhr, gilt als eine der ersten offentlichen Mitteilungen zu einem der tragischsten Ereignisse des Jahres 2009 in Deutschland: An diesem Tag betrat gegen 9:30 Uhr, also nur wenige Minuten bevor jene Nachricht bereits im weltweiten Datennetz erschien, der 17-jahrige Tim K. die Albertville-Realschule im kleinen Ort Winnenden in der Nahe von Stuttgart und eroffnete das Feuer. Die traurige Bilanz dieses Tages: 15 Menschen starben, zwei Polizisten erlitten schwere Verletzungen. Nun verwundert nicht, dass dieses Ereignis wegen der besonderen Schwere der Tat eine groe Welle der medialen Berichterstattung nach sich zog. Am 11. Marz 2009 wurden jedoch auch die Twitter-Server fast sekundlich mit neuen Kurznachrichten zum parallel stattfindenden Amoklauf uberschwemmt, wobei auffallig ist, dass sich dabei nicht etwa nur Privatleute an dem Diskurs im Netz beteiligten, sondern auch zahlreiche Journalisten und Vertreter "klassischer" Medien, wie zum Beispiel bekannte Marken deutscher Verlagshauser oder deren Online-Redaktionen mit von der Partie waren. Dabei unterliefen den selbsternannten wie auch den beruflichen Informationsverbreitern jedoch etliche Fehler, die so nicht hatten passieren durfen. Auf jeweils einen absichtlich kurz gehaltenen Uberblick uber die "Hauptakteure" in dieser Arbeit, den betrachteten Amoklauf selbst, die Rolle der Medien sowie die grundlegende Funktionsweise von Twitter, folgt eine nahere Auseinandersetzung mit den verschiedenen, an jenem Tag geschehenen "Fehltritten," die - nachdem die erste Welle der Berichterstattung uber die eigentliche Tat erst einmal abgeklungen war - ein fast ebenso lautes Echo uber die erfolgte Berichterstattung selbst nach sich zog. Vor allem die "twitternden" Journalisten sahen sich i