ISBN-13: 9783656146735 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 30 str.
ISBN-13: 9783656146735 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Ernahrungswissenschaft / Okotrophologie, Note: 1,3, Justus-Liebig-Universitat Gieen, Veranstaltung: Gender und Ernahrung, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir werden taglich mit dem Thema Ernahrung konfrontiert, ob in den Medien, beim Essen oder beim Lebensmitteleinkauf. Die Nahrungsaufnahme ist ein elementarer Be¬standteil unseres Lebens - sie sattigt uns, stiftet Kontakt zu anderen und halt uns am Leben. Die Vorstellungen uber die "richtige" Ernahrungsform und die Art und Weise des Essens gehen in der Bevolkerung weit auseinander. Wahrend einige Mitglieder der Bevolkerung verstarkten Wert auf eine gesunde Ernahrung mit naturnahen Produkten legen kaufen andere vorwiegen Convenienceprodukte ein; zwischen diesen beiden Extremen gibt es zudem viele Zwischenstufen. In den letzten Jahren ist jedoch zu beobachten, dass die Konsumenten verstarkt Lebensmittel aus okologischem Anbau nachfragen, wodurch das Angebot an "Bio-Lebensmitteln" stark gestiegen ist. Gab es Musli und Bioprodukte fruher nur in Naturkostladen zu kaufen, so werden sie heute auch in Lebensmitteldiscountern angeboten. Diese Lebensmittel werden damit fur immer groere Teile der Bevolkerung erschwinglich. Der Trend Bio boomt. Ursachlich fur diesen Trend ist die Unsicherheit der Konsumenten bei Einkauf, verursacht durch Lebensmittelskandale. Der Wunsch nach mehr Kontrolle wachst, um diesen Wunsch zu realisieren, greifen die Konsumenten verstarkt auf naturnahe okologisch erzeugte Produkte zuruck. Dieser Trend hin zu naturnahen Produkten ist jedoch nichts Neues, naturnahe Ernahrungskonzepte gab es bereits in der Antike und sie waren bis heute in jeder Epoche vertreten. In der vorliegenden Arbeit wird der Fokus auf naturnahen Ernahrungskonzepten wahrend der Neuzeit liegen. Es wird dabei eine differenzierte Betrachtung naturnaher Ernahrungskonzepte beginnend beim 18. Jahrhundert bis heute erfolgen. Neben dem physiologischen Effekt der Nahrungsaufnahme ist sie immer au