ISBN-13: 9783638836760 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Universitat Karlsruhe (TH) (Institut fur Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Proseminar: Theorie und Praxis der Interpretation, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wer sich mit Gewinn mit lyrischen Texten beschaftigen will, braucht Zeit. Dies gilt zumal fur moderne Gedichte, die oft genug das Lesen und Verstehen zum Problem werden lassen, - und es gilt im besonderen Mae fur die schwierigen, dunklen' Texte von Stephane Mallarme." Dass dieses Zitat die Komplexitat des hier behandelten Gedichts so treffend beschreiben wurde, war dem Autor zu Beginn seiner Arbeit nicht ansatzweise klar. Glucklicherweise entwickeln sich bei der intensiven Auseinandersetzung mit Mallarme immer neue Ansatzpunkte, denen man versuchen kann klare Bedeutungsstrukturen zu verleihen. Dass diese dann leider teilweise auch ins Leere laufen konnen, zeigt das Zitat auch: dann namlich, wenn das Verstehen problematisch wird. Grundlage dieser Arbeit ist das Sonett "Salut" von Stephane Mallarme, das am 15. Februar 1893 erstmals veroffentlicht wurde. Anhand der Interpretationen des mit dem Junger-Preis ausgezeichneten Romanisten Ulrich Prill, wird versucht, die Vielschichtigkeit dieses kurzen Gedichtes herauszuarbeiten. Dass Prill hierbei bereits sehr umfassende Deutungen auf verschiedenen Ebenen aufzeigt, macht es schwierig neue Ansatze zu finden. Deshalb werden seine Auffassungen intensiv besprochen und diskutiert. Dafur bietet der Interpret sieben verschiedene Lesarten an, die teilweise etwas weit hergeholt scheinen. Prill ermittelt seine Ansatze anhand von Isotopien. Durch diese Isotopienanalyse gelangt er zur Basis des jeweiligen Interpretationsansatzes. "Um eine Isotopieebene zu erkennen, mu man fur eine Gruppe von Lexemen die Merkmaldominanz feststellen, d. h. man mu ihren gemeinsamen Nenner finden." Grundsatzlich lasst sich hierbei von einer hermeneutischen Herangehensweise ausgehen, die zum Ziel hat, mit kleinst