ISBN-13: 9783638919296 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 2,0, Georg-August-Universitat Gottingen, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Verglichen mit der personlich-mundlichen und der telefonischen fuhrt die postalische Befragung noch immer ein Schattendasein"; ihr Einsatz gilt meist als Notlosung," als ein Kompromiss, der haufig aus finanziellen Grunden geschlossen werden muss, realiter aber nicht erstrebt wird."1 (...) Im allgemeinen bezieht sich die Verwendung des Begriffs schriftliche Befragung," (...) auf die Durchfuhrung einer Befragung, bei der Fragebogen an Befragte postalisch versandt werden mit der Bitte, diese Fragebogen auszufullen und der Forschungsgruppe zuruckzusenden. Bei solchen schriftlichen Befragungen oder postalischen Befragungen" (Mail Survey) ist in der Befragungssituation entsprechend kein Interviewer anwesend."2 Eines der zentralen Probleme der postalischen Erhebungsmethode liegt in der ausserordentlichen Schwankungsbreite der Rucksendequote, die sich empirisch zwischen 10% und 90% bewegt. Vor allem bei heterogenen Stichproben, wie bei allgemeinen Bevolkerungsumfragen, ist mit einer eher niedrigen Rucklaufquote zu rechnen. Die hohe Nonresponse- Rate, die (angeblich) mit schriftlichen Befragungen verbunden ist, wird als einer ihrer wesentlichen Nachteile angesehen."3 Der Problematik, der Schwankungsbreite der Rucksendequote," bei der postalischen Erhebungsmethode hat sich Don A. Dillmann angenommen. Dillmann gilt international als Hauptmitwirkender zur Entwicklung der modernen Post, des Telefons und der Internet - Ubersicht. In diesen Zusammenhang entwickelte er Neuerungen und Methoden zur Postalischen- und Telefonumfragen, wie z.B. die Total-Design-Methode" (TDM), die ich unter anderem im Rahmen dieser Hausarbeit naher erlautert werden."