ISBN-13: 9783639466485 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 116 str.
Kaum bemerkt von ihren Mitmenschen war Kaiserin Elisabeth von Osterreich als Feenkonigin Titania dichterisch tatig und schuf in den Jahren rund um ihren funfzigsten Geburtstag ein poetisches Tagebuch. Sie sah sich dabei selbst als Nachfolgerin und Sprachrohr ihres Meisters," des deutschen Dichters Heinrich Heine. Fur den ersten Teil des Buches wurden ihre biographischen Daten nach der Brauchbarkeit bei der Beleuchtung der Zwiespalte in Elisabeths Charakter ausgewahlt. Am Beispiel des Streits um eine Heine-Denkmal fur Dusseldorf wird gezeigt, dass Elisabeths Heine-Rezeption nicht nur weit uber eine schwarmerische Verehrung hinausging, sondern handfesten politischen Charakter hatte. Elisabeth verehrte Heine wegen seiner Grosse als Dichter, aber auch aus Widerspruchsgeist. Der zweite Teil ist Elisabeth als Dichterin gewidmet. In ihren Werken schilderte sie einerseits ihre Rastlosigkeit, die sie, aus Flucht vor zeremoniellen Zwang und den Menschen, zu ausgedehnten Reisen antrieb. Als Kritikerin des Militars und der ungerechten Guterverteilung zwischen Aristokratie und Volk nahm sie andererseits zu aktuellen politischen Zustanden Stellung und brachte ihr republikanisches Verstandnis zum Ausdruck. Die Gedichte bieten eine Auseinandersetzung mit historischen Themen, sie sind daher fur die Einschatzung des Lebens einer aristokratischen Frau im Fin de siecle von Bedeutung."
Kaum bemerkt von ihren Mitmenschen war Kaiserin Elisabeth von Österreich als Feenkönigin Titania dichterisch tätig und schuf in den Jahren rund um ihren fünfzigsten Geburtstag ein poetisches Tagebuch. Sie sah sich dabei selbst als Nachfolgerin und Sprachrohr „ihres Meisters", des deutschen Dichters Heinrich Heine. Für den ersten Teil des Buches wurden ihre biographischen Daten nach der Brauchbarkeit bei der Beleuchtung der Zwiespälte in Elisabeths Charakter ausgewählt. Am Beispiel des Streits um eine Heine-Denkmal für Düsseldorf wird gezeigt, dass Elisabeths Heine-Rezeption nicht nur weit über eine schwärmerische Verehrung hinausging, sondern handfesten politischen Charakter hatte. Elisabeth verehrte Heine wegen seiner Größe als Dichter, aber auch aus Widerspruchsgeist. Der zweite Teil ist Elisabeth als Dichterin gewidmet. In ihren Werken schilderte sie einerseits ihre Rastlosigkeit, die sie, aus Flucht vor zeremoniellen Zwang und den Menschen, zu ausgedehnten Reisen antrieb. Als Kritikerin des Militärs und der ungerechten Güterverteilung zwischen Aristokratie und Volk nahm sie andererseits zu aktuellen politischen Zuständen Stellung und brachte ihr republikanisches Verständnis zum Ausdruck. Die Gedichte bieten eine Auseinandersetzung mit historischen Themen, sie sind daher für die Einschätzung des Lebens einer aristokratischen Frau im Fin de siècle von Bedeutung.