Aus dem Inhalt: John Bateman/Wolfgang Wildgen: Vorwort - Una Dirks: Kommunikations- und Sprachbewusstheitskonstrukte professioneller EnglischlehrerInnen - Petra C. Farangis: Begriffsbildung und Sprachbewusstheit im Zweitspracherwerb und ihre Bedeutung für die interkulturelle Kommunikation - D.M. Hartmann: «Denn sie wissen nicht, was sie tun (könnten)...»: Überlegungen zur Sprachbewusstheit in der Fremdsprache Deutsch am Beispiel der Redewiedergabe - Stephan Breidbach: Wie die Didaktik des Bilingualen Sachfachunterrichts das Laufen lernt: Versuch einer systematischen Einordnung gegenwärtiger Theorieansätze - Cornelia Stroh: Die Norm sind die anderen - Sprachbewusstsein von Patoissprechern in Frankreich - Bernd Finger: Die Verwendung von Nicht-Standardvarietäten in der transnationalen Kommunikation: Ausgehend von grenzüberschreitendem Dialektgebrauch am Oberrhein - Inken Keim: Die Verwendung von Formen der Mannheimer Stadtsprache in einer jugendlichen Migrantinnengruppe - Helmut Ebert: Der Geschäftsbericht zwischen Tradition und Innovation. Reflexionen über Textsortenstil und Sprachbewusstheit - Peter Grundy: Profiling in talk.
Die Herausgeber: John Bateman promovierte 1985 im Bereich Künstliche Intelligenz (Schwerpunkt Linguistik und Computerlinguistik) an der Universität Edinburgh. Nach längeren Aufenthalten in Kyoto, Los Angeles und Darmstadt ist er seit 1999 Professor für englische angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Bremen. Seine zentralen Forschungsthemen sind Multilingualität, Multimodalität und Text- und Diskursstruktur. Wolfgang Wildgen promovierte 1976 an der Universität Regensburg in Allgemeiner Sprachwissenschaft. 1981 folgte die Habilitation zum Thema Verständigungsdynamik. Bausteine für ein dynamisches Sprachmodell. Seit 1981 ist er Professor für Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziolinguistik an der Universität Bremen.