ISBN-13: 9783638769587 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 48 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 2,0, Technische Universitat Darmstadt (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Weimarer Republik, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Was Joachim Ringelnatz hier auf pointierte Art und Weise auf den Punkt bringt, entstammt nicht ohne Grund aus der Feder eines Schreibers der Weimarer Zeit. Der moderne Sport erfahrt wahrend der Weimarer Zeit einen enormen Aufschwung. Die Mitgliederzahlen in den Vereinen und Verbanden explodieren formlich, der Grundstein fur Sport als Wissenschaft wird mit der Grundung der Deutschen Schule fur Leibesubungen gelegt, und auch generell im offentlichen Leben ruckt der Sport mehr und mehr in den Mittelpunkt und bestimmt die freie Zeit vieler Burger der Weimarer Republik. Mageblich an dieser Entwicklung beteiligt sind die diversen Sportorganisationen, Verbande und Vereine der Weimarer Zeit. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Uberblick uber eben jene Sportorganisationen zu geben. Zu diesem Zweck werden nacheinander die beiden groen Dachorganisationen - der Deutsche Reichsausschuss fur Leibeserziehungen und die Zentralkommission Arbeitersport und Korperpflege vorgestellt und die dort auftretenden Konflikte thematisiert. Daruber hinaus werden auch mit der Deutschen Jugendkraft (DJK) und dem Eichenkreuz die beiden konfessionellen Sportverbande, sowie auch der Wehrsport als eine Sondererscheinung der Weimarer Republik in einem eigenen Unterkapitel behandelt. 2 Sportorganisationen Wie bereits in der Einleitung schon erwahnt stieg die Zahl der organisierten Sportler und Turner wahrend der Weimarer Zeit enorm an. Waren es vor dem Weltkrieg etwa 2 Millionen, stieg diese Zahl zu Beginn der Weimarer Republik direkt sprungartig an und erhohte sich dann kontinuierlich bis zum Ende der Weimarer Republik bis weit uber 9 Millionen Mitglieder in den diversen Vereinen und Verbanden.