ISBN-13: 9783638920469 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,7, Freie Universitat Berlin (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar zur spanischen Wortbildung, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werden wesentliche Aspekte der spanischen Komposition untersucht und Unterschiede zur deutschen Komposition herausgearbeitet. Im ersten Kapitel wird der Begriff der Komposition erklart und von anderen Wortbildungsverfahren des Spanischen abgegrenzt. Anschlieend werden eigentliche Komposita von den syntagmatischen unterschieden. Im dritten Kapitel wird auf die Beziehungen eingegangen, die es zwischen dem Gesamtwort und seinen Kompositionsgliedern gibt. Hier sollen Determinativ-, Kopulativ- und Possessivkomposita unterschieden werden. Zuletzt wird eine Auswahl von Kompositionstypen aus dem nominalen Bereich vorgestellt. An ihr sollen typische Eigenschaften der spanischen Wortbildung prazisiert und mit Beispielen aus der deutschen Komposition verglichen werden. Im Spanischen werden neue Worter nach dem Prinzip der Wortkurzung, Derivation, Konversion oder der Komposition gebildet. Im Gegensatz zu der Konversion, einem Wortbildungsverfahren bei dem Worter ohne Veranderung ihrer Ausgangsbasen in eine andere Wortart uberfuhrt werden (Beispiel: el ver) und der Derivation bei der durch das Hinzufugen von Affixen neue Lexeme1 gebildet werden (Beispiel: la distribucion), zeichnet sich die Komposition durch die Verknupfung von mindestens zwei frei vorkommenden Morphemen zu einem neuen Wort bzw. Wortstamm aus (Beispiele: rompecabezas, lavavajillas, abrelatas, etc.) Das Ergebnis dieses Wortbildungsprozesses heit Kompositum.