ISBN-13: 9783638937092 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 48 str.
ISBN-13: 9783638937092 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 48 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: sehr gut, Universitat Bremen (-), Veranstaltung: Grundlagen der Psychoanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Atopien "Eine anlagemaige vererbte Bereitschaft zur Uberempfindlichkeit mit einer bestimmten Uberreaktion wird Atopie genannt." (Sopko in: Uexkull 1996 S. 1122) -Griechisch - atopos-: nicht an einem festen Ort auftretend. Als "allergisch" werden in der Regel solche erworbenen korperlichen Reaktionen bezeichnet, die durch Vermittlung von Antikorpern oder immunkompetenten Zellen entstehen. Das Auftreten von Antikorpern oder immunkompetenten Zellen setzt eine vorherige Sensibilisierung voraus, d. h. das Immunsystem bildet spezifische Antikorper auf in den Organismus eingedrungene "Fremdstoffe," die in der Lage sind, bei erneutem Kontakt mit diesen Fremdstoffen zu reagieren. (z.B. Antikorperbildung nach Kinderkrankheiten) Im Falle der Immunitat fuhrt diese Auseinandersetzung zu einem Schutz, hingegen liegen die Dinge bei der Allergie umgekehrt: Primar unschadliche tolerierte Stoffe werden infolge von Reaktionen mit Antikorpern oder sensibilisierten T-Zellen pathogen und konnen zu Krankheitserscheinungen fuhren. Die allergische Reaktion manifestiert sich zunachst an demjenigen Organ, durch welches das Allergen in den Organismus gelangte, also Hautkontakt bewirkt Kontaktekzem, Nasenschleimhaut Flieschnupfen und Bronchialschleimhaut Asthma usw. Die Kontaktregel gilt jedoch nur unter Einschrankungen, es kann auch zu Fernreaktionen wie Arzneimittelallergien und Insektengiftallergien kommen oder die allergische Reaktion tritt generalisiert auf wie beim anaphylaktischem Schock. Es gibt Inhalationsallergene, Nahrungsmittelallergene, Parasitenallergene, Kontaktallergene, Arzneimittelallergene und weitere. Unter Atopie versteht man also eine konstitutionell erhohte Bereitschaft, auf bestimmte Antigene mit der Bildung von Antikorpern zu reagieren. Bei