ISBN-13: 9783638781565 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1-, Bergische Universitat Wuppertal (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Platons Dialog Phaidros oder Uber das Erotische, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Warum ging Sokrates den Schonen nur nach, wenn Gestaltverachter und Korperlose sich heute ungestraft als Junger ruhmen?"1 So beginnt H. Friedemann sein Kapitel uber den Gott der Liebe, den Eros. Ich finde das dieser Einstieg immer noch gut passt, denn wenn man heute einen Menschen, der nichts mit der Philosophie zu tun hat, fragt, was er mit dem Namen Platon verbindet, ware mit Sicherheit der Begriff der "platonischen Liebe" einer der ersten die ihm einfallen wurden. Dabei meint er wahrscheinlich, wenn er zum Beispiel sagt, "unsere Liebe ist rein platonisch," dass man sich im eigentlichen Sinne nicht liebt, schon gar nicht korperlich, sondern nur auf geistiger Ebene gut miteinander auskommt. Jede Form von korperlicher Beziehung ist dabei grundsatzlich ausgeschlossen. Um zu uberprufen, was platonische Liebe wirklich ist, muss man bei Platon selbst nachlesen. Platon hat in mehreren Werken uber die Liebe, den Eros, geschrieben. Zwei Bucher sind jedoch fast vollstandig dem Eros gewidmet. Das Gastmahl und der Phaidros, bei dem, unter Philosophen, immer noch gestritten wird, ob dieser wirklich von Platon geschrieben worden ist. Mit Hilfe des Phaidros und des Symposion soll versucht werden folgende Fragen zu klaren: Was ist das Wesen des Eros und in welcher Weise wirkt der Eros auf den Menschen? Daraus folgt eine Bewertung, ob der Eros fur den Menschen eher schlecht oder gut ist. Dabei wird sich auch zeigen, ob die allgemeine Meinung mit Platons Realitat ubereinstimmt. Im Symposion wird auch kurz auf die Vorredner des Sokrates eingegangen werden, da der inhaltliche Zusammenhang, in dem die Rede des Sokrates steht, wichtig ist. Ausserdem kann man an den Vorreden Platons Verhaltnis zu seinen Zeitgeno"