ISBN-13: 9783640844050 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Anglistisches Institut), Veranstaltung: Elisabethan Plays, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Historienspiel um den grossen englischen Konig Henry V. und die Eroberung des franzosischen Throns gilt als das patriotischste Stuck Shakespeares" . Als Shakespeare es schrieb, 1599, befand sich Britannien in den unruhigen Zeiten des Elisabethanischen Zeitalters in einer Zeit standiger Kriegsgefahr und Kriegsbereitschaft"; und auch in der Folgezeit wurde das Stuck immer dann wieder aktuell, wenn es darum ging das englische Volk fur die Verteidigung heimatlicher Ehren zu motivieren: Das war so wahrend der Napoleonischen Kriege wie auch in beiden Weltkriegen (...)." Der heroische Konig, der all jene wunschenswerten Eigenschaften eines starken, selbstbewussten und menschlichen Staatsoberhaupts verkorpert, gelingt mit einer dem franzosischen Heer zahlenmassig bei weitem unterlegenen, aber motivierten Schar englischer Soldaten die Eroberung der franzosischen Krone und damit der Hand der Prinzessin Katharine. In diesem, durch den englischen Klerus legitimierten, dadurch also gottgewollten (I, i) Angriffskrieg verlieren nur einige wenige englische, aber viele der uberlegenen franzosischen Soldaten ihr Leben in der Eroberung von Harfleur und der darauf folgenden Schlacht bei Agincourt. Das Stuck Shakespeares bietet ergo einem patriotisch geneigten Leser ein breites Spektrum an Identifikationsmoglichkeiten, einem kritischen Leser hingegen eroffnet das Stuck eine durchaus gegenlaufige Lesart; von einem Konig, dessen Krieg und Motivation nicht widerspruchsfrei legitim und selbstlos ist, und dessen Reden und Taten sowie die seiner Gefolgschaft nicht derart heldenhaft und patriotisch sind, wie sie zunachst erscheinen. Einerseits zeigt Shakespeare den idealen Konig und eine glorreiche englische Nation, andererseits auch die Grausamkeit des Krieges, der durch eine selbs"