ISBN-13: 9783638641302 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Hochschule Bremen (Internationaler Studiengang Fachjournalistik), Veranstaltung: Medientheorie II, Sprache: Deutsch, Abstract: Sie werden gehasst und gefurchtet, bewundert und belachelt - zu nur wenigen Berufsstanden haben die Deutschen ein so ambivalentes Verhaltnis wie zu dem des Journalisten. Dennoch: Wohl kaum jemand kann und mochte auf die Arbeit von Reportern und Redakteuren verzichten. Journalisten sind Vermittler zwischen Personen, Institutionen und der Offentlichkeit. Sie sind stellvertretende Beobachter und malen Bilder von Ereignissen in die Kopfe ihrer Leser, Zuhorer und Zuschauer. PR-Profis wissen, dass sie viel uber den Erfolg ihres Unternehmens und die Qualitat von Produkten oder Dienstleistungen schreiben und erzahlen konnen. Glaubwurdig wirken solche Aussagen erst, wenn auch Auenstehende sie offentlichkeitswirksam bestatigen. Ein wohlwollender Artikel, Fernseh- oder Radiobeitrag hat folglich einen ungleich hoheren Werbewert als eine Anzeige oder ein Werbespot. Wen wundert es da, dass geschulte Offentlichkeitsarbeiter mit unterschiedlichsten Mitteln um die Gunst der Journalisten werben? Bei diesen 'Annaherungsversuchen' geht es nicht nur die Qualitat von Produkten und Dienstleistungen sondern mitunter auch um materielle Vorteile unterschiedlichster Art. Ein weiterer Teil dieser Arbeit beschaftigt sich mit dem Umgang von Medien mit ihren wichtigsten Werbekunden. Auerdem geht diese Arbeit auf Beitrage von PR-Buros ein, die in Redaktionen aus Bequemlichkeit, Zeit- oder Geldmangel Recherche und eigene Berichterstattung ersetzen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage, in welchen Fallen gute Nachbarschaft zwischen Medienvertretern und Pressesprechern zum Seitensprung der Journalisten ins PR-Fach wird.