ISBN-13: 9783640625246 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Padagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 2,3, Universitat Konstanz, Veranstaltung: Betriebspadagogik I, Sprache: Deutsch, Abstract: Die betriebliche Ausbildung und der damit verbundene Begriff des dualen Systems ist kennzeichnend fur Deutschland. Die Verbindung zweier Lernorte, dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule, soll die Vermittlung von beruflicher Erfahrung und benotigtem Fachwissen gewahrleisten. (DIHK) "Damit dies so bleibt, muss sich die duale Berufsausbildung an den neuen Herausforderungen messen lassen. Nur durch gezielte Innovationen wird das System der beruflichen Bildung auch in Zukunft seinen Beitrag zum nachhaltigen Wandel der Arbeitswelten wie auch der Gesellschaft insgesamt leisten konnen." (BMBF) Ein ausschlaggebender Wandel, der sich in den 80er Jahren vollzogen hat, ist die Verande-rung der Anforderungen an die berufliche Arbeit. Es etablierte sich eine prozessorientierte Arbeitsorganisation, wodurch die beruflichen Tatigkeiten an Komplexitat und Abstraktion zunahmen. Um diesen gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, war es notig sich neben fachlichen Qualifikationen auch personale und soziale Fahigkeiten anzueignen. Die damaligen Ausbildungsmethoden waren fur die Vermittlung dieser Qualifikationen eher ungeeignet. Es entstand der Grundgedanke des handlungsorientierten Lernens und der damit verbundene Erwerb beruflicher Handlungskompetenzen. (Hillebrand M./Tunat S., 2006, S. 46) Die Frage die sich dabei stellt ist, welche Ausbildungsmethoden gibt es, die diesen Anforderungen gerecht werden. Zwei dieser neuen Methoden in der betrieblichen Ausbildung werden in dieser Arbeit dargestellt und analysiert, die Ubungs- und Juniorfirma. Im ersten Abschnitt dieser Arbeit wird das handlungsorientierte Lernen dargestellt. Wie kam es zu seiner Entstehung und was soll dadurch erreicht werden? Das nachste Kapitel bezieht sich auf die Methode Juniorfirma, in dem der Begriff definie