ISBN-13: 9783640400539 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 64 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Note: 1,0, Schulpraktisches Seminar (S) Charlottenburg-Wilmersdorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie lernen Menschen? Wie lernen Kinder? Auf welche altersspezifischen Voraussetzungen und Bedingungen stoen Padagogen dabei? Wie konnen Lehrerinnen und Lehrer das Lernen ihrer Schulerinnen und Schuler bestmoglich fordern? Die kontruktivistisch orientierte padagogische Psychologie, die ihren Blick auf die kognitiven und emotionalen Strukturen beim Lernen richtet, hat sich in den letzten Jahren mit einer Schlusselkompetenz beschaftigt, ohne die nachhaltige Lernprozesse nicht denkbar sind: Metakognition. Denn die bewusste Reflexion und Kontrolle des eigenen - idealerweise: selbstregulierten - Denk- und Lernprozesses ist eine wichtige Voraussetzung, um in einer Welt des lebenslangen Lernens erfolgreich zu sein. Metakognitive Fahigkeiten sind besonders wichtig beim Lernen aus Texten; Metakognition ist z.B. dafur verantwortlich, ob und wie spezielle Lesestrategien eingesetzt werden. Wie kann die Lehrkraft in der Schule diese Erkenntnisse der Forschung nutzen? Neben einem ausfuhrlichen theoretischen Teil (konstruktivistische Lerntheorien, selbstreguliertes Lernen, Lernstrategien, das Konzept Metakognition) bildet das Zentrum dieser zweiten Staatsexamensarbeit eine empirische Untersuchung in einer 7. Klasse eines Berliner Gymnasiums. In den Fachern Geschichte und Sozialkunde wurde hier uber einen Zeitraum von acht Wochen versucht, Lesekompetenz mittels Metakognition zu fordern. Die Untersuchungsergebnisse werden global (gesamte Klasse) und mikroskopisch (drei Lerner) vorgestellt, analysiert und reflektiert. Ein umfangreiches aktuelles Literaturverzeichnis schliet die Arbeit ab.