ISBN-13: 9783656076698 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
ISBN-13: 9783656076698 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Freie Universitat Berlin (Institut fur Deutsche Philologie), Veranstaltung: Drama des Sturm und Drang, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Johann Christoph Gottsched und seine Frau Luise Adelgunde Victorie Gottsched reformierten das deutsche Theater zu Beginn des 18. Jahrhunderts und bildeten somit den Anfang des Dramas der Aufklarung. Gottscheds dramentheoretisches Konzept, welches unter anderem in seinem Werk Versuch einer Critischen Dichtkunst, in verschiedenen Abhandlungen sowie Vortragen und -reden dargestellt ist, stutzt sich dabei vor allem auf die antike Poetik von Aristoteles, Martin Opitz' Buch von der deutschen Poeterey und auf den franzosischen Klassizismus. Im Verlauf des folgenden Kapitels werden zuerst einige zentrale Merkmale der Tragodie, wie Gottsched sie versteht, und anschlieend das Trauerspiel Sterbender Cato, das Gottsched an seiner Regelpoetik orientiert und welches als Musterbeispiel gilt, kurz( ) vorgestellt und auf die zeitgenossische Reaktion auf das Drama eingegangen. Eine genauere Analyse des Trauerspiels erfolgt erst spater im Zusammenhang mit Lessings' Werk Philotas. So wie Gottsched als groer Reformator der Fruhaufklarung gilt, so ubernimmt Lessing diese Rolle ab der Mitte des 18. Jahrhundert in der Phase der Spataufklarung. Sein erstes burgerliches Trauerspiel, Mi Sara Sampson, lautet diese neue Phase des Theaters ein und steht in Opposition zu den am franzosischem Vorbild orientiertem klassischen Trauerspiel der Gottschedschen Schule. Drei Jahre spater erscheint Lessings Philotas, das seinerzeit fur viele Irritationen und Missverstandnisse sorgte, da es zwar formal und laut Untertitel eine Tragodie ist, aber bei genauerer Betrachtung Fehler bei der Umsetzung des historischen Stoffes in die klassische Form der Tragodie - wie sie von Gottsched bekannt war - aufweist. Heute besteht allgemeiner Konsens daruber, dass das Werk "