ISBN-13: 9783638692557 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Anglistik 4), Veranstaltung: English sonnets, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt die Funktion der Korper- und Spiegelmetaphorik in den Sonetten William Shakespeares anhand ausgewahlter Beispiele. Im ersten Teil geht es um den allgemeinen Hintergrund der Sonette als Gedichtform. Es wird kurz auf die Ubertragung des Sonetts in den englischsprachigen Kulturraum eingegangen, um danach den Hohepunkt seiner Entwicklung in England am Ende des 16. Jahrhunderts vorzustellen. Shakespeares Sonettzyklus fallt ein wenig aus diesem zeitlichen Rahmen heraus, da seine Gedichte erst 1609 veroffentlicht werden. Auch er arbeitet jedoch mit Bildern und Metaphern, die in der Tradition Petrarcas stehen. Wie aber sehen diese aus? Worin unterscheidet sich Shakespeares Werk moglicherweise von dem seiner Zeitgenossen? Da mir bei der Durchsicht der Literatur zum Thema Metapher aufgefallen ist, wie schwer sich einzelne Metapherntypen trennen lassen, werde ich in meiner Untersuchung ausgewahlter Sonette Shakespeares auf zwei Metapherntypen eingehen. Als Grundlage hierfur dienten mir die folgenden Monographien: "Speculum, Mirror und Looking-Glass - Kontinuitat und Originalitat der Spiegelmetapher in den Buchtiteln des Mittelalters und der englischen Literatur des 13. bis 17. Jahrhunderts" von Herbert Grabes und Ernst Robert Curtius' Werk "Europaische Literatur und lateinisches Mittelalter." Es geht in diesem zweiten Teil als erstes um die literarische Entwicklung und Verwendung der zwei Metapherntypen vor der elisabethanischen Zeit. Danach werden der Gebrauch und die Weiterentwicklung bei den Schriftstellerkollegen Shakespeares beschrieben, um anschlieend den Blick auf drei ausgewahlte Sonette des Dichters und Dramatikers zu richten, die auf unterschiedliche Art und Weise mit diesen Metaphern spielen.