ISBN-13: 9783638691918 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Freie Universitat Berlin (Institut fur deutsche und niederlandische Philologie), Veranstaltung: GK A+B Gegenwartsliteratur, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1991 verfilmt Werner Schroeter den 1971 erschienen Roman 'Malina' von Ingeborg Bachmann. Elfriede Jelinek, die sich bereits zuvor intensiv mit Bachmann beschaftigt hat, schreibt das Drehbuch zu der Verfilmung: "Von meiner Beschaftigung mit Bachmann hat man, glaube ich, vorher kaum etwas gewut," sagt Jelinek in einem Interview mit Dorothee Romhild. Diese Arbeit interessiert sich fur Jelineks Behandlung des "Malina-Stoffes." Den ersten Teil bildet ein relativ weitgefater Blick auf den Roman, um die Komplexitat dieses Stoffes aufzuzeigen. Ein Vergleich des Romans mit dem Drehbuch ist auf viele Art und Weisen moglich. Ich habe zwei Aspekte ausgewahlt: Erstens vergleiche ich die Struktur des Drehbuchs mit der des Romans, zweitens die Personen des Romans mit denen des Drehbuchs. Auf diese Weise sollen in Jelineks Behandlung des "Malina-Stoffes" Zuge einer "personlichen Lesart" nachgewiesen werden, die mit einer personlichen Schwerpunktsetzung einhergegangen sind. Der letzte Teil meiner Arbeit untersucht die Erzahlperspektive bei Bachmann und Jelinek und verbindet diese mit den herausgearbeiteten Unterschiedlichkeiten. Leider mu aus Grunden des Umfangs die Frage nach der filmischen Umsetzung durch Werner Schroeter ausgeklammert werden. Thema dieser Arbeit wird auch nicht sein, die dem Drehbuch innewohnenden Zwange und Notwendigkeiten aufzuspuren, die durch die Transposition von einem Medium ins andere (vom Buch zum Film) entstanden sind. Der mediale Aspekt bleibt also (weitgehend) ausgeklammert.