ISBN-13: 9783656223795 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 17 Punkte = 1, Universite Sorbonne Nouvelle Paris III (Institut d'allemand Asnieres), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschaftigt sich mit zwei Phanomenen der Semantik, der Polysemie und der Homonymie. Es handelt sich hier um zwei sehr eng verwandte Phanomene. Meistens werden die Polysemie und die Homonymie getrennt behandelt, und dennoch steht ihre Gemeinsamkeit im Vordergrund. Gerade diese Gemeinsamkeit fuhrt dazu, dass diese beiden Formen lexikalischer Mehrdeutigkeit ahnliche Auswirkungen auf die Form - Inhaltsrelation des sprachlichen Zeichens haben. Die groe Bedeutung des sprachlichen und schriftlichen Kontextes, in dem die Worter stehen, ist wichtig, da Homonymie und Polysemie nicht zu Verstandigungsproblemen fuhren sollen. Ob nun ein bestimmter Fall lexikalischer Mehrdeutigkeit dem Phanomen der Homonymie oder dem Vorkommen der Polysemie zuzuordnen ist, ist manchmal schwer zu entscheiden. So eignen sich beide Phanomene fur Wortspiele, Witze und Sprichworter, die mir auch zur Untersuchung der beiden Phanomene dienen sollen. Zunachst soll, angefangen bei dem Begriff der Polysemie, im ersten Kapitel anhand von Definitionen erlautert werden, was man unter den beiden Begriffen uberhaupt versteht und inwiefern es unterschiedliche Ansatze insbesondere beim Homonymiebegriff gibt. Beginnen werde ich mit der lexikalischen Mehrdeutigkeit der Polysemie, um von verwandten Bedeutungen zu klar getrennten Bedeutungen uberzugehen, wie sie bei der Homonymie vorliegen. An die Begriffserklarungen schliet sich eine kurze Analyse der gegenseitigen Beziehung zueinander an, wo insbesondere die Frage im Vordergrund steht, wann von Homonymie oder Polysemie zu sprechen ist. Es geht insbesondere darum, zu erkennen, wann ein Ausdruck mit zwei Bedeutungsvarianten als Homonymie oder Polysemie zu bezeichnen ist. Hierzu werden zw