ISBN-13: 9783638767309 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 72 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2,3, Universitat Mannheim, Veranstaltung: Hauptseminar: Grenzuberschreitungen und Vernetzungen 800-1600, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Doch wie wird die Gestalt Artus] eingefuhrt? Kein programmatischer Tugendkatalog, kein Panegyrikus, kein festlicher Auftakt am Artushof, sondern eingefugt in den Kontext der Sippenzugehorigkeit, der von den ersten Buchern an ein weitverzweigtes Netz von Bezugspunkten im Handlungsgeschehen konstituiert."1 Wie Karin R. Gurttler feststellt gibt es im Parzival Roman zahlreiche verwandtschaftliche Vernetzungen. Diese Arbeit beschaftigt sich unter anderem mit der Versippung der Artusgesellschaft und geht der Frage nach, in welcher Weise die Artusgesellschaft vernetzt ist und inwieweit in der Artusgesellschaft Grenzuberschreitungen stattfinden? Dafur werden die Vernetzungen und Grenzuberschreitungen auf folgende Aspekte hin untersucht: Herrschaftsformen, die Sitten und Gebrauche im eigenen und fremde Gebiet sowie die Herrschaft und Reprasentation in einem eigenen und fremden Gebiet, Sprache und Normen, das Verhalten zwischen Mann und Frau, die Religion und die Herkunft der Mitglieder. Zunachst wird auf den Artushof, seine Mitglieder und seine Bedeutung eingegangen. Anschlieend wird das Artuskonigtum behandelt. Schlielich werden die Strukturen und Aufnahmekriterien der Tafelrunde naher untersucht. Als letztes wird die Rolle der Frauen in der Artusgesellschaft dargestellt. Dabei wird sowohl die eigene Textinterpretation als auch die Meinung der Sekundarliteratur aufgefuhrt.